Friesoythe - In den vergangenen Monaten nutzten einige Schüler der Realschule Friesoythe ihre freien Nachmittage, um Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Insgesamt 4424,91 Euro konnten sie dabei erwirtschaften.

„Unsere Schule war in den Vorjahren immer Spitzenreiter beim Sammeln, und auch dieses Jahr haben wir eine vergleichbare Summe erreicht“, freute sich Schulleiter Hermann Meemken. Grund dafür sei, dass die teilnehmenden Schüler fast aus dem gesamten Friesoyther Stadtgebiet stammen. „Damit haben wir auch die kleinen Dörfer umzu wie Gehlenberg und Neuvrees abgedeckt“, so Meemken.

Ungefähr 100 Schüler des achten bis zehnten Jahrgangs nahmen auf freiwilliger Basis an der Sammelaktion teil. In selbst zusammengestellten Kleingruppen klingelten sie dann an den Haustüren der Friesoyther und baten um eine Spende. Die Reaktionen der Anwohner seien dabei durchweg positiv gewesen, weiß Hermann Meemken.

„Früher wurde der Volksbund mit Krieg in Verbindung gebracht. Heute wird das Geschichtliche aber wesentlich besser in den Schulen aufgearbeitet – wir schaffen Identifikation“, erklärte Dirk Vorlauf, Erster Stadtrat der Stadt Friesoythe und Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Ortsverband Friesoythe.

Vorlauf belohnte die Schüler am Freitagmorgen mit kleinen Präsenten für ihr Engagement: Becher mit dem Ortsschild Friesoythes, eine Taschenlampe, eine Armbanduhr und zwei Gutscheine für das Aquaferrum im Wert von 25 Euro wurden dabei unter den Schülern verlost. „Die Geschenke sollen ein kleiner Anreiz sein“, erklärte Vorlauf.

Das Schulprojekt war so nicht nur für den Volksbund sondern auch für die Schüler selbst ein voller Erfolg. „Vielleicht machen ja diejenigen, die nächstes Jahr noch da sind, wieder mit“, hoffte Vorlauf.