Vor allem sollen jüngere Schüler angesprochen werden. Die Tagung soll dazu dienen, eine Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei, Vereinen und Kommunen voranzubringen.
OLDENBURG/PR -
Die Sicherheitsbehörden sind bereit, die Schulen tatkräftig zu
unterstützen, sagte der Präsident des Niedersächsischen Landesamts
für Verfassungsschutz, Volker Homuth, am Freitag in Oldenburg bei
einer Fachtagung der Behörde. Prävention sei ebenso notwendig wie
Repression. Gesucht würden neue Ansätze.
Künftig sollen verstärkt Jüngere angesprochen werden, sagte
Verfassungsschutz-Sprecherin Maren Brandenburger: Auch 13- und 14-
Jährige sind bereits für vorurteilsbeladenes und fremdenfeindliches
Denken anfällig. Jüngere seien sehr an der Diskussion über
Grundwerte wie Toleranz interessiert. Das biete die Chance, sie vor
extremistischem Hassbotschaften zu schützen.
Anfragen nach Unterstützung erhalte das Landesamt auch von
Lehrern, die Schüler unterhalb der achten Klasse unterrichten.
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Die Fachtagung sollte laut Brandenburger einen Anstoß für eine
stärkere Zusammenarbeit zwischen Schulen, Polizei, Vereinen und
Kommunen geben. Das Landesamt für Verfassungsschutz biete allen an
der Prävention Beteiligten seine Unterstützung an, sagte die
Sprecherin. Wir wollen ein Signal geben, dass repressive und
präventive Ansätze notwendig sind.
