NWZ
setzt sich seit Jahren mit ihrer Serie „Sicherer Schulweg“ für den Abbau von Gefahrenpunkten ein. Im Verbund mit Bürgern, Bürgervereinen und Stadt wurde schon eine Menge erreicht.Die Oldenburger Verkehrswacht plädiert dafür, die Kinder nach Möglichkeit gemeinsam zu Fuß zur Schule gehen zu lassen – wegen der Sicherheit, als gutes Training, als größeres Gemeinschaftserlebnis und als geringerer Zeitfaktor, als man oft denke. Der Weg zu Fuß sei außerdem schon deshalb besser, ergänzt die Polizei, weil der Autoverkehr vor den Schulen durch die Bringdienste der Eltern zusätzliche Gefahren für die Kinder bedeutet. Die Verkehrswacht empfiehlt, den bevorstehenden Schulweg sorgfältig vorzubereiten.
Um den für jedes Kind sichersten Schulweg zu finden, wurden für alle Oldenburger Grundschulen Schulwegpläne erarbeitet. Sie werden den Eltern der ABC-Schützen in diesem Jahr von den Grundschulen zur Verfügung gestellt, sie sind aber auch über die Internet-Seite der Verkehrswacht Oldenburg herunterzuladen. Sie zeigen alle Straßen im weiteren Umfeld der Schule, machen Straßen mit hoher, mäßiger und geringer Verkehrsbelastung sichtbar, kennzeichnen Stellen mit erhöhter Unfallgefahr, Fußgängerüberwege und Ampeln. Verkehrswacht-Geschäftsführer Torsten Tschigor: „Üben Sie den konkreten Schulweg mehrmals gemeinsam mit Ihrem Kind, sprechen Sie mit ihm über Gefahren und sicheres Verhalten.“ Kinder sehen und hören anders als Erwachsene, so Tschigor. „Sie schätzen viele Situationen nicht richtig ein, lassen sich schnell ablenken, reagieren impulsiv und sind rasch überfordert.“ Deshalb sei es besonders wichtig, Schulanfängern zu zeigen, wo sie die Fahrbahn überqueren sollen. Den Kindern sollte erst erlaubt werden, mit Freunden oder allein zu gehen, wenn die Eltern davon ausgehen können, dass sie sich richtig verhalten und die Absprachen beherzigen. Außerdem sollten sie früh genug losgehen.
Info Verkehrswacht unter Tel. 235-2397.
