Ganderkesee - Bis weit ins 19. Jahrhundert waren Krankenhäuser eher Orte des Sterbens als der Heilung. Schlechte hygienische Bedingungen, keine sterilen Operationen. Prof. Dr. Robert Jütte von der Robert-Bosch-Stiftung Stuttgart referiert im Rahmen der Reihe VHS-Universität am Mittwoch, 19. November, zum Thema Röntgentechnik und Krankenhaushygiene im 19. Jahrhundert.

Die Vorlesung an der Universität Stuttgart wird live von 19 bis 21.15 Uhr nach Ganderkesee ins Kulturhaus Müller übertragen. Auf der Großleinwand haben Interessierte die Möglichkeit, Wissenswertes über die Revolutionierung der Medizin durch die Röntgentechnik zu erfahren. Die Diagnosemöglichkeiten waren bis Ende des 19. Jahrhunderts noch stark begrenzt. Man vermochte zwar in den Körper hineinzuhorchen, aber noch nicht hineinzublicken. Das änderte sich erst durch die Röntgentechnik. Fragen können per Chat direkt an den Dozenten gerichtet werden. Moderieren wird den Abend Kunstwissenschaftlerin Bärbel Schönbohm. Der Eintritt kostet zehn Euro.