Scharrel - Zur Wiedersehensfeier 60 Jahre nach der Schulentlassung aus der Volksschule in Scharrel trafen sich die Jahrgänge 1936/37 am Sonnabend in ihrem Einschulungsort Scharrel.
Es war für die ehemaligen Klassenkameraden, die 1943 eingeschult wurden, das fünfte Treffen dieser Art. Wegen des Zweiten Weltkriegs und seinen Folgen mussten die Schüler seinerzeit nur neun Jahre die Schulbank drücken und wurden 1952 aus der Volksschule entlassen.
Die „Ehemaligen“ wurden damals wegen des Lehrstellenmangels in alle Winde verteilt und freuten sich jetzt sehr über das Wiedersehen.
Nach der Begrüßung durch Hans Thoben bei der Schule wurde zunächst die ehemalige Schule besichtigt, die sich seit 1952 völlig verändert hat. Nach einem Erinnerungsfoto vor der ehemaligen Volksschule stärkten sich die 15 ehemaligen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Partner mit Kaffee und Kuchen im Mühlen- und Heimatmuseum. Dabei gab es viel zu erzählen.
Es folgte eine Fahrt ins Ge-werbegebiet Scharrel-Nord mit der Besichtigung eines Betriebes. Bei dem anschlie-ßenden Spaziergang durch das Naherholungsgebiet Maiglöckchenwald wurden viele Erinnerungen wach, war doch der Maiglöckchenwald ein beliebter Treffpunkt für die Kinder in der damaligen Zeit. Nach einem Umtrunk auf der Terrasse des Kiosk am Maiglöckchensee ging es zum Dorfkrug, wo schon das Abendessen auf die Teilnehmer wartete. Dort wurde dann bei einem Glas Wein oder Bier noch viel erzählt, bis der Tag zu später Stunde endete und alle die Heimreise antraten.
Organisiert hatten die Wiedersehensfeier 60 Jahre nach der Schulentlassung Hans Thoben, Leni Limbeck und Gerda Sperveslage. Sollte es die Gesundheit erlauben, so wollen sich die „Ehemaligen“ in fünf Jahren erneut zu einer Wiedersehensfeier bei ihrer alten Schule treffen .
