Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlässt Iris Göhre (rundes Bild) ihren Arbeitsplatz als Leiterin des Waldkindergartens in Cloppenburg. Fast 14 Jahre hat sie den Waldkindergarten geleitet und aufgebaut. Mit ihrer Arbeit hat Iris Göhre dem Waldkindergarten ein hohes Ansehen verschafft. Jetzt wechselt sie nach Altenoythe zum Kindergarten Piccolino.
Am Donnerstag wurde sie nun in der Wehlburg im Museumsdorf verabschiedet. „Heute ist dein Abschiedstag. Wie schön das du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst“, sangen die „Waldkinder“. „Wir sind traurig“, sagte Maria Thien vom Museumsdorf, die gemeinsam mit Kolleginnen die Abschiedsfeier organisiert hatte.
Als Abschiedsgeschenk hatte Iris Göhre für den Waldkindergarten einen großen Rechenschieber mitgebracht. Gleichzeitig übergab sie ihrer Nachfolgerin, Monika Schlichting, Unterlagen für Mathematik im Rahmen des Projektes „Haus der kleinen Forscher“. Dieses Projekt stellte auch die Elternvertreterin Astrid Bruns in den Mittelpunkt ihrer Dankesworte. „Du hast unseren Kindern gezeigt wie die Natur ist“, sagte Bruns.
Als Dank für ihren jahrelangen Einsatz überreichte die Elternvertreterin Göhre einen Metallbaum für ihren Garten. Doch bevor es zum gemütlichen Beisammensein kam, hatten sich die „Waldkinder“ noch etwas einfallen lassen. Mit einem Lied über Regenbogen, Wolken, Seifenblasen, Kieselstein, Luftballon und mit einem Kuchen bedankten sie sich bei Iris Göhre.
Stolz präsentierten die zwölf Kinder am Freitag zum Abschluss des Druckgrafik-Workshops der Grundschule St. Andreas die Ergebnisse ihrer dreiwöchigen Arbeit. Unter der Leitung der Friesoyther Künstlerin Julia Siegmund und ihrer Partnerin Sonja Weitemeier hatten sie die verschiedenen Techniken der Druckgrafik kennengelernt und passend zum Thema „Noah und seine Arche“ viele Tierbilder geschaffen und dabei viel Spaß gehabt.
Der Workshop fand im alten Pfarrhaus St. Andreas statt, das bald renoviert werden soll. So konnten sich die kleinen Künstler über das ganze Haus ausbreiten und ihrer Kreativität sogar an den Wänden freien Lauf lassen. „Wir haben das Haus vollkommen für uns vereinnahmt, das war etwas ganz besonderes“, sagte Julia Siegmund zum Abschluss.
