Hude - „Lesen ist ein Vergnügen für Jung und Alt“ sagte Schulleiterin Uta Komendzinski, als sie in der Förderschule Vielstedter Straße in Hude die Aktionen zum bundesweiten Vorlesetag eröffnete. Lesen könne man in der Bahn, im Bus, im Bett, im Café und an vielen anderen Orten. Lesen bereite Freude, erweitere den Horizont, könne manchmal auch trösten, erzählte sie den Kindern.
„Das größte und schönste Vergnügen aber ist es, etwas vorgelesen zu bekommen“, stellte die Schulleiterin fest.
Und damit die Schülerinnen und Schüler aller Klassen der Förderschule in diesen Genuss kommen konnten, hatten Regina Gutzke und Elke Dröge vom Kollegium auch dieses Mal gleich eine ganze Reihe von Männern und Frauen aus Hude und umzu gefragt, ob sie eine halbe Stunde als Vorleser investieren möchten.
Und gleich elf „Vorleserinnen“ und „Vorleser“ hatten sich dazu bereiterklärt. Ganz unterschiedliche Geschichten wurden dabei von ihnen präsentiert.
Rico Hallerstede trug zum Beispiel eine Geschichte vor, wie man ein Auto baut. Freiwilligendienstler Felix Rose erzählte, „wie man total cool sein kann.“
Tanja Katz hatte eine Geschichte vom kleinen Nachtgespenst Gustav, vor dem sich niemand gruselt, für die Kinder dabei.
Als Vorleser im Einsatz waren außerdem Susanne Siebrecht, Brigitte Glawe-Krickhahn, Matthias Groß, Johannes Lange, Ann-Christin Meivers, Wolfgang Strauß, Folker Jahn und Maria Oberg.
Sie lasen zum Beispiel Abenteuerliches aus dem „Buch der 1000 Gefahren“, erzählten, wie die Elefanten ihre Flügel verloren oder von dem Tag, „an dem das Kuschi kam“.
Ziel des bundesweiten Vorlesetages ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Mit dem bundesweiten Vorlesetag soll alljährlich im November ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen gesetzt werden.
