Hude - Der Huder Ausschuss für Schule und Bildung hat am Montagabend vor großer Zuschauerkulisse einstimmig den neuen Vorschlag der Verwaltung begrüßt, die katholische Grundschule mit ihrem besonderen pädagogischen Konzept in neuen Räumen am Standort der Grundschule Hude-Süd weiterzuführen.

„Der Planungsauftrag dafür soll unter Berücksichtigung der prognostizierten Schülerzahlen beider Schulen einen flexiblen An- und Umbau unter Ausnutzung aller möglichen Synergien, wie Klassen- und Gruppenräume, Fachräume, Turnhalle, Heizung und Sanitäranlagen, möglichst kostengünstig umgesetzt werden“, heißt es im Beschlussvorschlag, den Grünen-Ratsherr Heinz Weißgerber für seine Fraktion einbrachte.

Auf Antrag des CDU-Ratsherrn Friedrich Schnabel wurde allerdings der Zusatz beschlossen, dass eine endgültige Entscheidung über die möglichen Varianten – Angliederung an die Schule Hude-Süd, Verlagerung an den Standort Hohelucht, Sanierung des Standortes Ulmenstraße (NWZ  berichtete) – noch zu treffen ist.

CDU-Mann Schnabel hatte sich zuvor gegen eine „Vorfestlegung“ des künftigen Standortes der katholischen Schule ausgesprochen. Er wollte die mögliche Angliederung an die Außenstelle Hohelucht der Ustinov-Schule noch nicht zu den Akten legen. Diese bisherige Alternative zur Sanierung am Standort Ulmenstraße war auf erheblichen Protest aus Elternschaft und Kollegium der katholischen Schule gestoßen.