Neuenburg - Seitdem ihr erstes Kind eingeschult wurde setzt sie sich als Elternteil für die Belange der Schüler ein, seit 2007. Mittlerweile gehen alle ihre vier Söhne zur Schule – und sie selbst ist auf Kreisebene aktiv: Wiebke Schröder aus Neuenburg (HRS Zetel) ist die neue Vorsitzende des Kreiselternrates. Sie trat die Nachfolge von Imke Koring aus Zetel an. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Henning Wieting aus Grabstede (Lothar-Meyer-Gymnasium Varel), neue Beisitzer im Vorstand sind Dieter Niewelt (Oberschule Sande), Martina Esser (IGS Friesland-Nord) und Detlef Vogt (Grundschule am Schlossplatz Varel).

Als Kreiselternratsvorsitzende bleibt Wiebke Schröder auch weiterhin im Schulelternrat der Grundschule Neuenburg aktiv, schließlich besuchen ihre beiden jüngsten Söhne derzeit die erste beziehungsweise dritte Klasse der Schule. „Ich bin nach wie vor Schulelternratsvorsitzende der Grundschule Neuenburg“, sagt sie. Zudem ist die 41-Jährige aber auch stellvertretende Schulelternratsvorsitzende der Haupt- und Realschule Zetel, die ihr zweitältester Sohn besucht, und über diese Funktion wurde sie jetzt auch als Kreiselternratsvorsitzende gewählt. Lediglich an der Schule ihres ältesten Sohnes ist sie nicht speziell engagiert. Das überlässt sie lieber anderen Eltern, die beispielsweise näher an der Schule wohnen. „Der älteste Sohn besucht das Jade-Gymnasium. Da ist einfach die Entfernung zu weit.“

Wiebke Schröder hat sich schon als Sprecherin der Bürgerinitiative für die IGS Zetel eingesetzt und begrüßt es sehr, wenn die IGS nach Zetel kommt. „Ein wichtiger Schritt ist ja schon vollzogen, der Kreistag hat abgestimmt.“ Sie möchte vor allem an die Arbeit von Martina Esser aus Schortens anknüpfen. Martina Esser war zuvor stellvertretende Kreiselternratsvorsitzende und ist jetzt als Beisitzerin weiterhin im Vorstand aktiv tätig.

Nebst IGS in Zetel sieht Wiebke Schröder auch die Inklusion als wichtiges Thema an, das aufgearbeitet werden muss. Elternarbeit ist nach ihren Angaben erforderlich, viel Aufklärung beispielsweise zur Umsetzung der Inklusion.

Allgemein ist es Wiebke Schröders Wunsch, Eltern mehr ins Boot zu holen, mehr zu beteiligen. „Für viele ist das Thema Schule ganz weit weg. Doch Eltern dürfen ihre Stimme erheben. Es ist ihr Recht auf Mitbestimmung, das sie für sich nutzen können – auch beispielsweise als Elternvertreter.“