Wildeshausen - „Ich bin froh, dass Du meine Mutter bist“, steht in der gelben Blüte. Jannik (12) bastelt das kleine Kunstwerk, das einer Seerose gleicht, zum Muttertag in der Mühle des einstigen Gutshofes. „Hier ist ein stetes Kommen und Gehen“, sagt Kunstlehrerin Suse Dyck-Büdeker, die gerade auch Maro (11) beim Basteln im Kunstraum unterstützt. Mitmachen und Staunen war angesagt beim Tag der offenen Tür am Samstag auf dem Gelände der Privatschule Spascher Sand.

In einem Gemeinschaftsprojekt haben alle Kindergartengruppen bunte Dinos gebastelt. Auch ein Hörspiel entstand, wie Katrin Wandschneider, die Leiterin der Einrichtung, berichtet. Staunend gehen Christine (10), Jennifer (11) und Jasmin (5) durchs urzeitliche Labyrinth mit einem Lava spuckenden Vulkan und einem Tyrannosaurus mit Rauch im Maul.

Wenige Schritte weiter, in der Küche der Farmschule, serviert Bernadette Lönnecke, Lehrkraft für Hauswirtschaft, eine leckere Basilikum-Kartoffelsuppe. Am reichhaltigen Büffet gibt es unter anderem Fruchtspieße mit Pistaziendip, Brotaufstrich mit Berglinsen und Radieschen oder Paprika-Ricotta-Creme. „Alles selbst gemacht“, sagt Lönnecke. Die etwa 28 Schülerinnen im 7. Jahrgang der IGS bereiten täglich das Mittagessen für ihren Jahrgang zu. Den Besuchern schmeckt’s: „Lecker“, lobt Carola Lange aus Ganderkesee die Suppe. Reißenden Absatz finden auch die selbst gemachten Würstchen.

Vor der Farmschule singt die neuformierte Band unter der Leitung von Musiklehrer Kristian Vogelberg Stücke wie „Hit the Road Jack“ oder „Time of your life“. Jan Kienemann und Marten Matthes (beide 13) führen durchs Gewächshaus. Auf der „Frosch-Insel“ wird Montessori-Arbeit zum Zuschauen und Mitmachen geboten. Kleine Gewinne gibt’s am Glücksrad, das von Fenna Friedenberger vom Förderverein betreut wird.

Auf großes Interesse stößt die Theateraufführung „Verflixt – in Spasche ein Nix!“. In der Aula gibt auch das Kinderhaus ein Konzert. Wer nicht zum separaten Campus der IGS laufen möchte, kann im Planwagen mitfahren. Lea (12) aus der Farmschule empfiehlt den Gästen die Waldrallye. Beliebt ist abermals das Ponyreiten: „Mein Lieblingspferd ist Esprit“, verrät Emily (7). Ihre Mitschülerin Zara (8) hat sich längst mit „John Boy“ angefreundet.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent