Sandkrug - Einige Tränen fließen bei Schulabschlussfeiern immer, in diesem Jahr drohte die Verabschiedung von 80 jungen Männern und Frauen an der Waldschule in Sandkrug aber geradezu in Sturzbächen unterzugehen. Schuld daran waren die „Drachen“, Mädchen und Jungen aus der Grundschule Sandkrug, die mit der Klasse 10bR durch ein Patenprojekt eng verbunden waren. Mit einem selbst gedichteten und toll vorgetragenen Abschiedsständchen und Geschenken rührten sie viele aus dem gesamten Abschlussjahrgang, aber auch Eltern und Lehrer zu Tränen.
„An den Scheidewegen des Lebens steht kein Wegweiser“, dieses Zitat von Charlie Chaplin gab Schulleiter Stephan Piper den scheidenenden Schülern mit auf den Weg. Allerdings hätten sie alle einen inneren Kompass, der durch Schule, Elternhaus, Freunde und Erfahrungen fein justiert worden sei – diesem Kompass sollten sie folgen, so Piper. Ähnliche Wünsche gaben den – ab jetzt – ehemaligen Waldschülern auch Bürgermeisterin Elke Szepanski und Elternsprecher Marian Witt mit auf den Weg.
Stellvertretend für die Klassenlehrer verabschiedete sich Andreas Hofmann von seiner 10bR, Schülersprecherin Jasmin Düßmann sprach Abschieds- und Dankesworte für die Schüler und die Klassen nutzten die Zeugnisvergabe, um sich bei ihren Lehrern und anderen wichtigen „Wegweisern“ aus ihrer Schulzeit besonders zu bedanken.
Besondere Auszeichnungen gab es wieder für die Klassenbesten. In der 9H war das Lukas Sauer mit dem Notenschnitt 1,8, Sarah Bernsdorf war die Beste der 10H mit dem Schnitt 2,7, Nadine Schallenberg war in der Klasse 10aR mit dem Notenschnitt 1,9 Klassenbeste. Jana Dallmann war mit dem Schnitt 1,7 nicht nur Klassenbeste der 10bR, sondern auch Jahrgangsbeste.
Einen Schüler aus den Abschlussklassen musste die Schule ohne Abschluss gehen lassen, 16 erreichten den Hauptschulabschluss nach Klasse 9, vier den Hauptschulabschluss der Sekundarstufe 1, 29 den Realschulabschlus der Sekundarstufe I und ganze 30 Schülerinnen und Schüler haben mit dem erweiterten Abschluss der Sekundarstufe I die Möglichkeit, direkt in die Sekundarstufe II, die Oberstufe eines Gymnasiums zu wechseln.
Der Chor und die Schulband sorgten für musikalische Unterbrechungen, ebenso wie die Klasse 9H mit dem „cup-song“.
