WANGEROOGE - Eine ganze Woche lang haben sich die Viertklässler der Grundschule Wangerooge mit der Natur ihrer Insel beschäftigt. Gemeinsam mit Lena-Maria Brenner vom Nationalpark-Haus Rosenhaus entdeckten sie mit allen Sinnen, was die Inselnatur ausmacht. So stand jeder Tag unter einem anderen Sinn: Zu fühlen etwa gab es am Montag den eigenen Körper in der Natur. Dabei legten die Kinder ihre Körperumrisse mit Fundstücken vom Spülsaum nach und lernten zugleich kennen, was sich am Strand alles findet.
Per Fahrrad erkundeten die Viertklässler die Ostspitze, bauten ein Müllmonster und legten eine Geräuschekarte ihrer Insel an. Neben Wattwanderung und Schatzsuche gehörte auch die Vogelbeobachtung zum Programm. Frühmorgens um 5.50 Uhr trafen sich die Kinder, um Vögel zu beobachten. Die Projektwoche endete mit einem Frühstück, bei dem die Kinder sich über die Ernährungsgewohnheiten der Vögel austauschten. „Ich war erstaunt, wie viel die Viertklässler über ihre Insel und die Natur wissen“, resümierte Lena-Maria Brenner. So konnten die Kinder in ihr Modell von Wangerooge perfekt die Buhnen einbauen. „Es freut mich, dass sich die Kinder offensichtlich auch außerhalb der Schule intensiv mit der Wangerooger Natur auseinander setzen“, so Lena-Maria Brenner. Ihr hat die Projektwoche selbst viel Spaß gemacht.
Lena-Maria Brenner arbeitet seit vergangenem September im freiwillig ökologischen Jahr im Rosenhaus. Viel Lob hat sie von den Wangerooger Viertklässlern bekommen: „Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 mit ihrer Klassenlehrerin Evelyn Genuit bedanken sich bei Lena-Maria Brenner, die diese Projektwoche so hervorragend geplant und durchgeführt hat“, teilt die Grundschule mit.
