WARDENBURG - „Wir wollen die verschiedenen Generationen verbinden.“ Hendrik Müller, Leiter des Jugendzentrums Wardenburg, hatte eine konkrete Vorstellung, was er an diesem Dienstagnachmittag bezwecken wollte. Viele Kinder waren dem Aufruf gefolgt, zum Kindertag einmal ihre Eltern oder Großeltern mitzubringen.
„Für die Erwachsenen ist es eine tolle Gelegenheit zu schauen, was ihre Sprösslinge hier jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr machen. Und die Kinder sollen ihren Eltern und Großeltern natürlich zeigen, was im Jugendzentrum so los ist“, sagte Müller.
Auch Vera Vollmer vom Seniorenservicebüro begrüßte die Aktion. „Der Kindertag ist ideal, um die Generationen zusammenzubringen.“ So könnten die Jungen und Mädchen die zahlreichen Spiele erklären, und die Eltern im Gegenzug dem Nachwuchs zeigen, wie man Hefezöpfe backt.
Und auf diese Hilfe waren Corinna & Co. auch angewiesen. Wie viel Gramm Zucker sind richtig? Darf noch mehr Butter in die Schüssel? Wie lange muss der Teig gerührt werden? Diese und viele weitere Fragen stellten sich den jungen Bäckern, die von Heike Raphael angeleitet wurden. Sie hilft schon seit Jahren bei den wöchentlichen Kindertagen, die sich an Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis elf Jahren richten.
Dabei war „wie fast immer“ auch die achtjährige Malina, die ihre Großeltern Heinz und Gisela Werner mitgebracht hatte. „Ich freue mich, dass Oma und Opa heute auch hier sind“, sagte sie. Ihre Großeltern sind vor einiger Zeit extra aus Magdeburg hergezogen, um mehr Zeit mit ihren Enkeln verbringen zu können. „Malina hat uns gefragt, ob wir mitkommen wollen. Wir verbringen ohnehin viel Zeit mit ihr, da haben wir nicht lange gezögert“, sagte Heinz Werner.
