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Warum nur die Eltern der 3. Klassen befragen ?

Betrifft:

die Elternbefragung zum Thema Gründungen von Gesamtschulen im Landkreis Oldenburg (die NWZ berichtete bereits mehrfach über dieses Thema):

Wenn die Mitglieder des Schulausschusses am 19. Februar 2009 eine Empfehlung zum Thema „Elternbefragung“ aussprechen werden, hoffe ich sehr, dass sie sich wohl überlegt und deutlich über allen Bedenken, Ängsten und Unwissenheiten bewegen.

Dass die Einbeziehung der Elternmeinung zu dieser zukunftsweisenden Schulform (hier vor allem die IGS) überhaupt diskutiert werden musste, mutet schon recht merkwürdig an. Interessant scheinen mir in diesem Zusammenhang u. a. folgende Fragen:

Wie ernsthaft werden die Bemühungen sein, ein wirklich aussagekräftiges Meinungsbild zu erhalten? Vor dem Hintergrund einer Presseinformation von Oktober 2008 der Nds. Landesregierung („Erste Ergebnisse der Schulstatistik 2008/2009“), und den aufgetürmten Hürden für eine Gesamtschulgründung, lässt sich tatsächlich ein Desinteresse am Ausbau von Gesamtschulen seitens der Landesregierung vermuten.

Warum sollen nur die Eltern der 3. Klassen befragt werden? Die Eltern der jetzigen zweiten und auch der ersten Klassen (evtl. zukünftige Gesamtschulkinder) sollten unbedingt in die Befragung mit einbezogen werden. Auch sie haben eine Meinung zum Thema, bzw. werden sich eine solche zum Wohle ihrer Kinder erarbeiten müssen. In Oldenburg ist eine solche Erweiterung der Befragung beschlossen – hier werden zur Meinungsbildung sogar die Eltern einbezogen, deren Kinder einen Schulkindergarten besuchen!

Wie wird es gelingen, eine möglichst große Anzahl von Eltern im Meinungsbild zu erfassen (die Art und Weise der Fragebogengestaltung)?

Wohin und an wen wenden sich Eltern, die Hilfe benötigen (z. B. aufgrund von Sprachbarrieren oder Verständnisfragen)?

Ein wenig Aufschluss hierzu erhoffe ich mir in der öffentlichen Schulausschusssitzung zum Thema am 19. Februar um 17 Uhr.

Kristiane Helter

27793 Wildeshausen
Themen
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