An diesem Freitag ist der „Tag des Butterbrotes“. Dazu ein Gespräch mit Hilke Eckmann, Ernährungsberaterin im Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Hollen.

Gibt es das traditionelle Butterbrot überhaupt noch?

EckmannDas klassische Butterbrot gibt es noch, leider jedoch nur in Haushalten, in denen man sich bewusst gesund ernährt – was heute nicht mehr selbstverständlich ist.

Was sollten die Eltern vermeiden bei der Zubereitung eines Brotes?

EckmannEin Toastbrot beispielsweise ist schnell verdaut, weil es kaum Nährstoffe und Sattmacher enthält. Der Hunger kommt schnell zurück. Ist dann auch noch Schokocreme auf der Scheibe, wird es durch den hohen Zuckergehalt sogar ungesund.

Wie sieht das perfekte Butterbrot aus?

EckmannOptimal ist ein Vollwertbrot, dessen Mehl aus ganzen Körnern, mit etwa den nährstoffreichen Keimlingen besteht. Beim Brot aus dem Supermarkt lässt sich dies meist nicht nachprüfen. Schlimmstenfalls sind die Körner nur obendrauf und innen ungesundes Weißmehl. Ein gutes Vollwertbrot macht satt und hält durch Ballaststoffe lange vor.

Womit sollte man das Vollwertbrot bestenfalls belegen?

EckmannDie Brotscheibe sehr dünn mit Butter bestreichen, dazu eine Scheibe Käse und Saisongemüse, wenn möglich aus der Region.

Gibt es im RUZ Angebote zu diesem Thema?

EckmannJa, für Schulklassen gibt es die Kurse „Vom Korn zum Brot“ oder „Das gesunde Frühstück“.