Die neue Leiterin hat in vielen Einrichtungen
Erfahrungen gesammelt
Die gebürtige Zetelerin ist Nachfolgerin von Doris Szillat. Sie freut sich auf die kommenden Aufgaben an der Grundschule Grabstede.
Von Kai Hippen
Bockhorn Die neue Rektorin der Grundschule Grabstede, Meike Roder, wurde jetzt im Bockhorner Rathaus empfangen. Sie ist seit Anfang Februar Nachfolgerin von Doris Szillat.
Bürgermeister Ewald Spiekermann bekundete: „Es freut uns, dass der Übergang so gut geklappt hat. Wir hoffen, dass die Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und der Gemeinde als Träger der Grundschule so weitergeht wie bisher. Wir hatten immer ein gutes Miteinander, auch weil die Sachbearbeiterin Gisela Schweers-Steindor den kurzen Draht zwischen Rathaus und Schule pflegt.“
Meike Roder kann eine große pädagogische Erfahrung aufweisen. Die gebürtige Zetelerin – geborene Husmann – absolvierte ihr Abitur in Varel, studierte in Oldenburg und ging 1978 an die Ganztags-Sonderschule in Jever. Das war damals eine Versuchsschule, „eine ganz spannende Sache“, wie Meike Roder erwähnt. 1980 wechselte sie zur Orientierungsstufe der Hauptschule in Zetel, 1987 übernahm sie die Leitung der Grundschule in Heidmühle.
Drei Jahre später folgte ein Schritt in eine völlig andere Richtung, gemeinsam mit ihrem Ehemann gründete Meike Roder in Sachsen ein Bildungsunternehmen für arbeitslose Erwachsene mit Umschulungs- und Weiterbildungsangeboten. Meike Roder studierte dafür Erwachsenenpädagogik an der Universität Dresden. 2006 folgte der nächste Umzug, diesmal nach Mecklenburg-Vorpommern, wo die Lehrerin in der Leitung einer privaten Integrierten Gesamtschule eine neue, interessante Aufgabe fand.
Jetzt also wieder die Rückkehr in die Heimat, die Rektorin wohnt nun in Varel. Meike Roder freut sich auf die neue Arbeit: „Ich bin ganz gespannt, wie wir gemeinsam in Grabstede den kommenden Herausforderungen zum Beispiel mit der Entwicklung der eigenverantwortlichen Schule begegnen werden.“ Die Gemeinde Bockhorn jedenfalls ist guter Dinge: „Wir sind froh, dass Frau Roder zum Wohle der Grabsteder Kinder bei uns tätig sein kann“, betonte Gisela Schweers-Steindor.
