WEHNEN - Margrit Kuper und Fritz Harms wissen es aus Erfahrung: „Die regelmäßigen Schwimmbadfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Sie stärken das Selbstbewusstsein und motivieren, selbst aktiv zu werden“, haben die beiden Bewegungstherapeuten an der Karl-Jaspers-Klinik (KJK) schon vielfach beobachten können. Insbesondere das Zusammentreffen mit anderen Menschen führe zu einer „deutlichen Entängstigung“. Die Bewegungstherapeuten fahren Woche für Woche mit rund 100 der 500 Patienten der Klinik zum Schwimmen.
Seit Jahren gehören die Fahrten zum Angebot dazu. Seit Jahren, ganz genau seit 22, gibt es auch eine Kooperation mit dem Landesverband der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Die DLRG wird benötigt, um den Begleitern die notwendige Qualifikation zu verschaffen. Neben einem Bewegungstherapeuten ist bei den Schwimmbadphasen immer auch ein Betreuer der Stationen dabei. Diese haben sich jetzt vom DLRG-Beauftragtem Ewald Freese schulen lassen. Neben theoretischen Grundlagen stand im Schulungszentrum der Klinik die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe auf dem Lehrplan.
Im Hallenbad des Bürgerfelder Turnerbundes (BTB) an der Alexanderstraße ging es anschließend vor allem um die „Überprüfung der Rettungsfähigkeit“, wie Freese das Retten eines Untergegangenen von der tiefsten Stelle des Beckens umschrieb.
