Barßel - Wieder geht ein Schuljahr zu Ende, wieder werden Schüler in den so genannten Ernst des Lebens entlassen. Auch für den zehnten Jahrgang der Realschule Barßel ist die Schulzeit vorbei. Im Rahmen der Entlassungsfeier in der Aula wurden sie am Donnerstag aus dem „Schuldienst“ entlassen. Ein Gottesdienst in der Christuskirche sowie ein musikalisches Programm zeichneten die Feierstunde aus.

In seiner Festansprache ging der stellvertretende Rektor Bernhard Schaal auf den Begriff „Werte“ ein. „Werte sind sehr wertvoll. Leider nimmt man es damit heute nicht mehr so genau“, meinte Schaal.

Er riet den Abgängern, die Werte des Lebens nicht aus dem Blick zu verlieren. Den Schülern stehe nun nach dem Abschluss die Zukunft offen. „Die schulischen und beruflichen Möglichkeiten waren noch nie so groß, wie in der heutigen Zeit. Trotz unterschiedlicher Fähigkeiten nutzt die Chancen und Freiheiten“, so der Konrektor. Ein großes Lob zollte er den Eltern. „Damit eine Schule Erfolg hat, braucht man neben Lehrern, Schülern und Mitarbeiter vor allem die Eltern. Sonst lassen sich die Ziele nicht umsetzen“, so Schaal.

Insgesamt erreichten 73 Schüler den Realschulabschluss. Von der Bewältigung der ersten Etappe im Leben sprach Barßels stellvertretender Bürgermeister Josef Wagner. Dabei hätten die Schüler bewiesen, dass sie etwas können und zielstrebig seien.

Nun läge es an jedem Einzelnen den weiteren Lebensweg zu gestalten. „Ihr beendet eure Realschulzeit und mit dem Abschluss habt ihr Weichen und Ziele für die persönliche Zukunft gestellt“, meinte Wagner.

Schulsprecherin Jana Freesemann dankten den Eltern und Lehrern, die sie auf ihrem Lebensweg begleitet hätten: „Wir haben keine Angst vor der Zukunft. Während der Schulzeit haben wir Selbstvertrauen für den neuen Lebensabschnitt bekommen.“

Die Namen aller Absolventen veröffentlicht die NWZ  in der Dienstagsausgabe.