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Freilichtbühne Weitere Förderer gewünscht

Claus Hock

Bookholzberg/Ganderkesee - „Es ist ein sehr ambitioniertes Projekt. Wir drücken die Daumen, dass das in der Kürze der Zeit klappt“, kommentierte Jens Volbert (Die Grünen) am Dienstagabend den von Dietmar Mietrach, Förderverein Informationszentrum Freilichtbühne Bookholzberg, und Wiebke Steinmetz, regioVHS, vorgestellten Plan zum Aufbau eines Lernorts auf dem Gelände des ehemaligen Spieldorfes in Bookholzberg.

So positiv das Vorhaben und der angepeilte Eröffnungstermin im Mai kommenden Jahres vom Ausschuss für Bildung und Kultur aufgenommen wurden, so kritisch wird in Teilen das am Dienstag vorgelegte Finanzierungskonzept gesehen.

Einmalige Kosten

Insgesamt 89 000 Euro sieht der vom Förderverein vorgelegte Kostenplan für die Einrichtung des „Informations- und Dokumentationszentrums“ (IDZ) vor. Finanziert werden soll dies durch Zuschüsse aus dem Förderprogramm Leader (44 500 Euro, Antrag in Vorbereitung), von er Stiftung „Kunst und Kultur“ der LzO (7500 Euro, Vorgespräche), der EWE Stiftung (7500 Euro, Vorgespräche), der Oldenburgischen Landschaft (7500 Euro, Vorgespräche), der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung (6500 Euro, Antrag in Vorbereitung), des Landkreis Oldenburg (5000 Euro, zugesagt), der Gemeinde Ganderkesee (5000 Euro, Antrag in Vorbereitung) sowie durch einen Eigenanteil in Höhe von 5500 Euro.

„Bei den einmaligen Kosten bin ich sehr zuversichtlich, dass das klappt“, betonte Erster Gemeinderat Rainer Lange während der Sitzung.

Laufende Kosten

Die laufenden Kosten hingegen würden noch von zu wenigen und zu unverbindlich getragen, kritisierten sowohl Lange als auch verschiedene Ausschussmitglieder.

In der Zeit von 2018 bis 2020 rechnet der Förderverein mit Kosten in Höhe von 12 190 Euro pro Jahr. Gedeckt werden soll dies durch Eintrittsgelder (2190 Euro), die Gemeinde Ganderkesee (6000 Euro), Spenden, Förderungen und Eigenanteil des Fördervereins (2500 Euro) sowie eine öffentliche Förderung (1500 Euro).

Zeitplan und Personal

In den ersten drei Betriebsjahren (2018 bis 2020) soll die Betreuung durch Ehrenamtliche gewährleistet werden. Danach, so der Wunsch des Fördervereins, soll zumindest ein museumspädagogischer Mitarbeiter sowie eine Verwaltungskraft beschäftigt werden – wenn auch nicht mit vollen Stellen.

Das IDZ soll zunächst jeweils freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet sein, bei Schulklassen auch außerhalb dieser Zeit. Eine Ausdehnung der Öffnungszeiten von dienstags bis sonntags sei mittelfristig geplant.

An Eintrittsgeldern schwebt den Planern bisher vor: 2 Euro für Erwachsene, Kinder zwischen zehn und 18 Jahren 1 Euro, Schulklassen frei.

Gerade der freie Eintritt für Schulklassen sorgte dafür, dass sich die Ausschussmitglieder auch für weitere Verhandlungen mit Landkreis und umliegenden Gemeinden aussprachen, gerade in Bezug auf die laufenden Kosten. „Hier noch mal mit dem Landkreis als Schulträger der weiterführenden Schulen zu sprechen, macht Sinn“, betonte unter anderem Ralf Wessel (CDU). Dies gelte auch für andere Kommunen und Städte: „Wer davon regelmäßig profitiert, der kann sich auch beteiligen.“

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