WEMKENDORF - Es galt, eine Bestandsaufnahme der heimischen Fauna und Flora zu erstellen. Dafür hatten sie alles dabei.
Die Zeitschrift „Geo“ hatte gerufen und die Klasse 2b der Grundschule Wiefelstede kam. Auf dem Gelände von Eckhard Tardeck in Wemkendorf sollte zum „Tag der Artenvielfalt“ eine Bestandsaufnahme heimischer Flora und Fauna stattfinden. Der Naturgarten in Wemkendorf, den der Besitzer im wesentlichen sich selbst überlässt, bietet eine reichliche Vielfalt als Nahrungsangebot die heimische Tierwelt. Für die Schülerinnen und Schüler war es ein spannendes Erlebnis, dort auf Entdeckungsreise zu gehen. Dicht umlagert war der Stand mit Mikroskopen, Lupengläsern, Pinseln und Pinzetten, die vom Umweltbildungszentrum des Landkreises in Rostrup zur Verfügung gestellt wurden.
Der NABU Westestede begleitete das Projekt. Viele Zusammenhänge wurden von den Kindern selbst auf verblüffende Weise auf den Punkt gebracht. Sie erfuhren dabei auch, welche Bedeutung die Punkte auf dem Rücken eines Marienkäfers haben. Manfred Pfeil, Sprecher des NABU Westerstede, freute sich, dass man die Kinder auch auf die verborgenen Gefahren in der Natur hinweisen konnte. Ein ausgestopfter Fuchs war ein gutes Anschauungsobjekt dafür, wie man sich bei Auftauchen von Wildtieren verhalten sollte und welche Krankheiten von Tieren übertragen werden könnten. Eine gefundene Zecke kam gelegen, um auch auf diese besonders in diesem Jahr auftretende Gefahr hinzuweisen, die von diesen Insekten ausgehen.
