Barßel - Ganz im Zeichen der Wirtschaft standen die Ausstellungen im Schulzentrum Barßel am Mittwochvormittag. Während die Neuntklässler der Hauptschule eine Marketingausstellung auf die Beine gestellt haben, präsentierte dieselbe Klassenstufe der Realschule ihre Praktikumserfahrungen.

„Vor den Osterferien haben die Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges Praktikum in verschiedenen Betrieben absolviert“, erklärten die Lehrerinnen Sabine Appelt und Maike Meyer. Sie haben die Praktikumsausstellung organisiert. „Nun sollen die jüngeren Schüler etwas über die Unternehmen und die Berufe an sich erfahren. Auch von ihren ganz persönlichen Erfahrungen können sie erzählen“, so Appelt.

Und die eigenen Eindrücke fielen bei den Neuntklässlern unterschiedlich aus. Die 15-jährige Lina hat ihr Praktikum in einem Hotel absolviert und hat dort in allen Abteilungen mitgearbeitet. „Letztendlich ist das aber eher kein Job für mich. Mir fehlt die Abwechslung“, erzählte sie.

Ganz andere Erfahrungen haben Jasmina und Tom gemacht. Beide schnupperten in den Beruf des Erziehers hinein und hatten Spaß bei der Arbeit mit Kindern. „Ich durfte mit den Kleinen im Waldkindergarten Harkebrügge spielen und auf sie aufpassen – das war auch eine gewisse Verantwortung. Aber ich würde sagen, dass die Kinder mit mir zufrieden waren“, lachte der 15-jährige Tom. Im Familienzentrum St. Martin in Uplengen hatte die 14-jährige Jasmina viel Spaß mit den Kindern. „Aber ich habe auch viel zum Thema Sozialpädagogik gelernt.“

Auch die Neuntklässler der Hauptschule hatten einiges zu erzählen. Mit den Lehrern Daniela Minssen und Dietmar Trimpop haben sie sich mit dem Thema Marketing beschäftigt. „Die Schüler mussten ihre Produkte selbst entwerfen, mit allem, was dazu gehört“, so Minssen.

Michelle und Alex haben sich für Schokolade entschieden. „Die Schmelzschokolade haben wir mit essbarem Farbpulver vermischt und dann in Formen gegossen“, erklären die 15-Jährigen. Das Ergebnis: Pinke und blaue Schokoladentafeln, die die Blicke der jüngeren Schüler auf sich zogen. „Essen kann man die Schokolade natürlich auch – mir schmeckt sie“, freute sich Michelle.