WESTERSTEDE - Eine Rose zur Begrüßung: Überaus herzlich sind sechs Schülerinnen und drei Lehrer der Robert-Dannemann-Schule bei einem Besuch in Polen empfangen worden. Zum Auftakt des fünftägigen Aufenthaltes gab es auch ein Ständchen. Die Gruppe aus Westerstede besuchte eine kleine Schule in Taczanów, einem Stadtteil von Westerstedes Partnerstadt Pleszew.

„Die Schule und die Klassen sind viel kleiner als bei uns“, erzählt Anna Lena Reents (14). „Und die Schüler melden sich gar nicht“, hat Stefanie Weizel (13) festgestellt. Außerdem fuhren Felicia Bremer (12), Eyleen Wittenberg (15), Jasmin Möhle (15) und Merle Schnieder (13) mit.

Begleitet wurden sie von den Lehrern Ingrid Habelt, Evelyn Haentschel und Andreas Zeuschner. Deren Dank gilt besonders dem Partnerschaftsverein Westerstede/Pleszew, der einen kleinen Bus für die Fahrt zur Verfügung gestellt hatte. „Anders wäre das finanziell gar nicht machbar“, weiß Ingrid Habelt.

Die gegenseitigen Besuche hatten im November 2008 begonnen. Ende November 2009 waren polnische Schüler zu Gast in Westerstede gewesen. Jetzt folgte der Gegenbesuch. Im nächsten Schuljahr könnte es ein Treffen von polnischen und deutschen Schülern in Berlin geben, blickt Ingrid Habelt nach vorne.

Auf dem Programm standen beim jüngsten Besuch vornehmlich Ausflüge, zum Beispiel nach Possen, Besuche in Museen und die Teilnahme am Unterricht. Auch die polnischen Spezialitäten, die auf dem Speiseplan standen, sind den Westerstedern in guter Erinnerung geblieben: „Wir haben viel gegessen“, berichtet Anna Lena Reents.

Die Herzlichkeit setzte sich auch in den Gastfamilien fort: „Wir wurden gleich ganz gut aufgenommen“, erinnert sich die 14-Jährige. „Ich bin ganz begeistert von der Gastfreundlichkeit. Jeden Tag habe ich zum Beispiel ein Lunch-Paket bekommen“, schildert Eyleen Wittenberg.

Zum Abschied gab es ebenfalls Präsente – von den Familien wie auch ein T-Shirt vom Partnerschaftsverein.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede