WESTERSTEDE - Für ihr Engagement wurden am Freitag 23 Schülerinnen und Schüler aus dem elften und zwölften Jahrgang des Westersteder Gymnasiums geehrt. Unterstützt von Lehrer Michael Timpe hatten sie, wie berichtet, mit weiteren sieben Schulen an einem deutsch-polnischen Projekt gearbeitet. Beim Schülerfriedenspreis des Landes Niedersachsen belegten sie mit ihrem Zeitzeugenprojekt „The European Niners - 1939 - 1949 - 1989 - 2009“ den zweiten Platz.
Als Dankeschön hatte Bürgermeister Klaus Groß sie nun ins Rathaus eingeladen. „Frieden braucht Menschen, die ihn stiften“, sagte er bei der Feierstunde und lobte die grenzübergreifende Arbeit, die zu mehr Toleranz und Verständnis beitrage.
Schulleiter Norbert Brumloop sprach von einer „beeindruckenden Leistung“. Auch Koordinator Michael Timpe habe sehr viel Zeit und Energie in dieses Projekt gesteckt.
Die Schüler berichteten in der Runde über ihre Erfahrungen. Gerade die persönliche Begegnung mit Zeitzeugen habe sie sehr berührt, erklärten sie übereinstimmend. Manche der Befragten hätten Schlimmes erlebt und trotzdem nicht ihren Lebensmut verloren, meinte einer der Teilnehmer. Über die Gespräche mit Zeitzeugen habe man einen völlig anderen Zugang zu geschichtlichen Ereignissen als über Bücher, ergänzte eine Schülerin. Sehr gelobt wurde in der Runde auch die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten polnischen Schülern.
Seitdem die Delegation aus Hannover zurückgekehrt ist, wo Kultusminister Bernd Althusmann den Preis übergeben hatte (
