WESTERSTEDE - Gegen die seiner Ansicht nach ungerechtfertigten Vorwürfe wehrt sich Schulleiter Norbert Brumloop im Namen des Redaktionsteams der Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Westersteder Gymnasiums. Wie berichtet, hatten sich Dr. Traute Range und Ehrenbürgermeister Manfred Hüniken in einem Brief darüber beschwert, dass die Verdienste des ehemaligen Musiklehrers Eberhard Grußendorf in der Festschrift nicht angemessen gewürdigt worden seien.
Der Name Grußendorf werde aber mindestens fünf mal erwähnt, rechnet Brumloop vor. Dort werde jener u.a. als Pionier der musikalischen Jugendarbeit in Westerstede bezeichnet. Ein eigener Artikel mit der Würdigung der Person und des Wirkens Grußendorfs sei allerdings nicht platziert worden, weil eine solche ausführliche, mehrseitige Darstellung bereits im Jubiläumsbuch von 1984 erschienen sei. Bei der Auswahl der Themen hätten auch Platzgründe eine Rolle gespielt. Wie Brumloop weiter ausführt, seien alle Beiträge der jüngsten Festschrift themenbezogen und nicht personenbezogen angelegt. So gebe es beispielsweise auch keinen Beitrag über Jochen Niemann, der seit über 30 Jahren die Aufenthalte im Schullandheim auf Wangerooge betreut und begleitet, sondern dafür zwei über den Schullandheimaufenthalt allgemein. Es werde ausführlich über die Anfänge des Theaters geschrieben, aber nicht über die ehemaligen Lehrkräfte Linke und Bandelow, die sich hier ebenfalls sehr verdient gemacht hätten. Ein eigener Beitrag über Grußendorf hätte dieses Schema durchbrochen, so Brumloop weiter. „Seine 13 Jahre Tätigkeit als Musiklehrer sind unbestritten fruchtbar gewesen, innerhalb des Zeitraumes von 100 Jahren, die im Jubiläumsbuch in den Blick genommen worden sind, bilden sie nur einen Teil.“
