Westerstede - Der Countdown läuft: Am Montag, 4. Februar, fällt der offizielle Startschuss für das 1. Wissenschaftsforum Westerstede. Ein Pilotprojekt am Gymnasium der Kreisstadt, mit dem neue Wege in der Studien- und Berufsorientierung beschritten werden sollen.

Das Wissenschaftsforum setzt zum einen unter anderem auf ein Stipendiaten-, zum anderen auf ein Referentenprogramm. Ersteres steht ausgewählten Schülern offen, die im Rahmen ihrer Schulpraktika die Chance erhalten, an höchst renommierten Instituten Erfahrungen zu sammeln – so etwa am Kunsthistorischen Institut in Florenz oder aber dem EU-Parlament in Brüssel. Ihre Erfahrungen werden sie mit ihren Mitschülern teilen, unter anderem in einem öffentlichen Vortrag. Dabei stehen die Stipendiaten jedoch nicht allein vor Publikum, sondern mit erfahrenen Wissenschaftlern.

Als erster Gast in der Vortragsreihe konnte Professor Dr. Matthias Dobbelstein vom Institut für molekulare Onkologie, Universitätsmedizin Göttingen, gewonnen werden. Er wird am Montagabend über die Krebsforschung sprechen – vor Schülern, aber auch anderen interessierten Gästen. So kann ein weiterer Baustein des Wissenschaftsforums Westerstede realisiert werden: Die Verknüpfung von Wissenschaft, Schule, Universität und Öffentlichkeit.

Projektleiter des Wissenschaftsforums Westerstede sind Michael Timpe, Schulfachlicher Koordinator, und sein Kollege Dr. Daniel Osewold. Sie hatten das Projekt initiiert. Beide sind auch stolz darauf, dass zum offiziellen Start des Wissenschaftsforums mit geladenen Gästen am Vormittag des 4. Februar Kultusminister Grant Hendrik Tonne sein Kommen angekündigt hat. Er ist Schirmherr der Veranstaltungsreihe.

 Der öffentliche Vortrag mit Schülern und Professor Dr. Matthias Dobbelstein am Montag, 4. Februar, in der Mensa des Gymnasiums Westerstede, Gartenstraße 16, beginnt um 19 Uhr. Das Thema lautet „Krebsforschung – von Zellen und Genen, und was das mit Medizin zu tun hat“. Der Eintritt ist für alle Besucher frei.

Anuschka Kramer
Anuschka Kramer Team Nord