WESTERSTEDE - Mit einem festlichen Gottesdienst in der Westersteder St.-Petri-Kirche ist Elisabeth Spradau als Geschäftsführerin des Evangelischen Bildungswerkes Ammerland in den Ruhestand verabschiedet worden. Die gebürtige Oldenburgerin arbeitete schon seit 1969 ehrenamtlich für die Erwachsenenbildung, seit 1985 in leitender Funktion zunächst als ehrenamtliche Beauftragte im Kirchenkreis Ammerland, ab 1992 dann als Geschäftsführerin des neu gegründeten Evangelischen Bildungswerkes Ammerland.

„Denn bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Lichte sehen wir das Licht“: Diesen Vers aus dem 36. Psalm wählte Kreispfarrer Lars Dede als Leitwort. In seiner Predigt würdigte er die herausragenden Leistungen Elisabeth Spradaus und legte anhand eines Gemäldes, das die Rostruperin Barbara von Kameke zum Psalmwort geschaffen hatte, die Bedeutung der Bildung für den Glauben dar.

Auch beim anschließenden Empfang im Ev. Haus wurde das vielfältige Engagement der Geschäftsführerin deutlich. Sie habe immer das richtige, verlässliche Wort gefunden, meinte Oberkirchenrat Olaf Grobleben. Pfarrer Niedernolte von der Ev. Erwachsenenbildung Niedersachsen stellte die Vielfalt und Qualität der Bildungsarbeit heraus, für die sich Elisabeth Spradau mit Verhandlungsgeschick eingesetzt habe. Das Team der Ev. Erwachsenenbildung dankte mit einem humorvollen Liedvortrag. Der ehemalige Kreispfarrer Pastor Theuerkauff hob hervor, dass Elisabeth Spradau es immer vermocht habe, Bildung und Kirche miteinander zu verbinden. Pastor Malte Borchert (Westerstede) erklärte, sie habe mit den facettenreichen Angeboten der Ev. Erwachsenenbildung für viele Menschen den Glauben praktisch und kreativ begreifbar gemacht. Pastor Thomas Perzul (Elisabethfehn) erinnerte daran, wie offen und engagiert Elisabeth Spradau für ihre Überzeugungen eingetreten sei. Imke Gilltjes, Leiterin des Ev. Kindergartens und Horts „Sonnenstrahl“ in Rostrup, machte deutlich, dass Elisabeth Spradau durch ihre kommunikative und einfühlende Art die Menschen überzeugt und begeistert habe.

Am Ende nutzte Elisabeth Spradau die Gelegenheit, selbst Danke zu sagen: ihrer Familie und vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sie begleitet, unterstützt und ermutigt haben.