WESTERSTEDE - Nach einer dreijährigen Ausbildung, erstmals nach den Richtlinien des neuen Krankenpflegegesetzes, haben sich an der Krankenpflegeschule in Westerstede 21 junge Frauen und ein Mann der allerletzten Prüfung gestellt. „Hinter uns liegen 2100 Stunden theoretischer Unterricht und 2500 Stunden Praxiseinsatz, die wir auf den unterschiedlichsten Stationen der Ammerland-Klinik, des ehemaligen Landeskrankenhauses Wehnen, aber auch im Kinderkrankenhaus in Oldenburg-Kreyenbrück sowie im Ambulanten Dienst absolviert haben“, zog Melanie Hoffmann für alle Kolleginnen und den einen Kollegen Bilanz.
Karsten Klebert und Ruth Wienöbst, beide leiten die Krankenpflegeschule, zeigten sich recht zufrieden mit diesem Ausbildungsjahrgang. „Nur in zwei Fällen gab es kleine Schwächen, aber die kann man durch eine Nachprüfung möglicherweise auch noch aus dem Weg räumen“, sagte Ruth Wienöbst, die bei den Prüfungen unter anderem auch von mehreren Ärzten unterstützt wurde.
Die guten Leistungen dieses Krankenpflegejahrgangs kommen nicht von ungefähr. Melanie Hoffmann: „Wir Auszubildende würden uns auch auf diesem Wege gern einmal bei allen Lehrkräften und den Dozenten für eine gute und sachlich sehr fundierte Ausbildung bedanken. Das gilt allen Ärzten, Krankenschwestern, dem Medizinischen Dienst und den pharmazeutischen Kräften, die mit uns stets viel Geduld gehabt haben“.
Für die Kliniken im Nordwesten sind diese Ausbildungsgänge unerlässlich, denn Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs in der Krankenpflege gibt es immer. Und so haben die ersten Gespräche mit einigen Absolventen begonnen. „Auch wir werden eine bestimmte Anzahl der jungen Leute übernehmen“, sagte Dr. Michael Wuttke, Medizinischer Geschäftsführer der Ammerland-Klinik.
