WESTERSTEDE/LIEPAJA - WESTERSTEDE/LIEPAJA/LR - 86 Schüler aus sieben europäischen Ländern trafen sich jetzt in Liepaja/Lettland zum Projekt „Nachbarn in Europa“, das durch das EU-Comenius-Programm für Schulen gefördert wird. Die Teilnehmer bewiesen während der neun Tage in einem Jugend-Camp an der Ostseeküste, wie im gemeinsamen Bemühen das Zusammenleben in Europa gelingen kann.

Als Schwerpunktthema wurde am Beispiel Lettlands erkundet, wie schwierig der Weg zu Frieden und Freiheit ist und welche besondere Aufgabe die EU in diesem Zusammenhang hat. Wie es in einer Mitteilung heißt, sei der Wandel deutlich geworden, als Projektteilnehmer auf alte Silos klettern konnten, in denen sich früher sowjetische Atomraketen befanden.

Es war das 11. Projekt der mit maßgeblicher Beteiligung durch die Europaschule Gymnasium Westerstede organisierten Treffen. Für die zwölf Teilnehmer aus Westerstede hätten sich neue Eindrücke ergeben, heißt es weiter, beispielsweise beim Besuch der Landeshauptstadt Riga oder bei der Fahrt durch das „Kurland“ mit seinen alten kulturellen Beziehungen, die auch von deutschen Siedlern geprägt wurden, und durch die landschaftlichen Besonderheiten der Ostseeküste. Die Zusammenarbeit habe neue Erkenntnisse über verschiedene Themen ermöglicht, das Begleitprogramm Freundschaften entstehen lassen. Ende Juni werden im niederländischen Emmen Ergebnisse zusammengestellt. Mehr Infos unter www.nachbarn-in-europa.net