WESTERSTEDE - Ein vorweihnachtliches Geschenk machten Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen der Robert-Dannemann-Schule nun dem Verein „Freundeskreis Brustzentrum Ammerland“. In Gegenwart von Sabine Juraschek (1. Vorsitzende des Freundeskreis Brustzentrum), Anne Kühn (Schatzmeisterin des Freundeskreises), Chefarzt Dr. Michael Hippach und zwei Krankenschwestern des Brustzentrums übergaben die Jugendlichen herzförmige Kissen, die sie zuvor zusammen mit ihrer Lehrerin Andrea Kahlfeld im Fach „Textiles Gestalten“ hergestellt hatten.

Diese Kissen sollen bei Brustkrebspatientinnen nach einer anstrengenden Operation zur Schmerzlinderung dienen. „Die Kissen werden dabei unter den Arm gelegt, die Wunde kann somit entlastet und Schmerzen gelindert werden“, erklärte Anne Kühn, lokale Initiatorin des Herzkissen-Projekts. Die Bedeutung der Kissen für die betroffenen Patienten sei dabei nicht hoch genug einzuschätzen.

Mit dieser Aktion beabsichtige die Schule, „handwerkliche Fähigkeiten mit sozialen Projekten zu verbinden“, so Andrea Kahlfeld. „Die Schüler könnten mit dieser Aktion ganz direkt Hilfe leisten.“ Zudem lobte sie das große Engagement, das ihre Schüler gezeigt hätten. „Sie stehen voll hinter diesem Projekt“, so Kahlen.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion für das Ammerland im September 2010. Ursprünglich stammt die Idee aus Amerika, fand jedoch über eine dänische Krankenschwester den Weg nach Europa Über 700 Kissen sind seitdem für Patienten im Ammerland genäht worden.

Beendet sein soll das Projekt mit der Übergabe der Herzkissen allerdings nicht. Mitglieder des „Freundeskreises Brustzentrum Ammerland“ wollen, zusammen mit Mitarbeitern des Brustzentrums der Ammerland-Klinik im Januar des nächsten Jahres den Schülerinnen und Schüler der Robert-Dannemann-Schule ebenfalls einen Besuch abstatten. Auch dann soll es sich um das Thema Brustkrebs drehen. So soll über Früherkennung sowie Therapiemöglichkeiten informiert werden.