Wildeshausen - Mit 2049 Schülern starten die Berufsbildenden Schulen in Wildeshausen – inklusive des Beruflichen Gymnasiums – an diesem Donnerstag ins neue Schuljahr.

Pünktlich zu diesem großen Tag ist auch die Dachsanierung der Sport- und Mehrzweckhalle sowie der angrenzenden Metallwerkstätten soweit abgeschlossen, dass die Räumlichkeiten für den Schulbetrieb genutzt werden können. Wie Ulrich Piontek vom Amt für Schulen und Hochbau beim Landkreis Oldenburg mitteilt, müssen die Vereine, die die Widukindhalle nutzen, sich jedoch noch weiter gedulden.

Aufgrund des Wasserschadens von Anfang Juli müsse der Parkettfußboden in der Halle noch wieder hergestellt werden. Damals war nach Starkregenfällen während der schon angelaufenen Sanierung Regenwasser in die Sport- und Mehrzweckhalle eingetreten und hatte den Fußboden aufquellen lassen.

Diese Arbeiten würden nachmittags erledigt, so dass die Halle – wie auch ursprünglich geplant – für den Vereinssport bis Ende September gesperrt bleibe, erklärt Piontek. Auch die Anschlussarbeiten für die neuen Oberlichter laufen noch. Ähnlich sieht es bei den Metallwerkstätten aus. „Hier sind Dachabdichtung und Verglasung soweit, dass die lärmintensiven Arbeiten abgeschlossen sind“, führt Piontek aus.

Bei den Sanierungsarbeiten wurden zum einen die Flachdächer erneuert. Kies und Bitumenschicht wurden ebenso entfernt wie die feuchte Dämmung. Damit das Wasser künftig nicht mehr auf dem Dach steht, hat es eine Neigung von einigen Grad erhalten.

Auf dem neuen Dach liegt zwecks Beschwerung auch kein Kies mehr, sondern es wird mechanisch befestigt. Komplett erneuert wurden auch die Oberlichter, deren Scheiben teilweise gesprungen und an den Rahmen undicht waren.

Was Piontek ebenfalls freut: Der Kostenrahmen wurde eingehalten. 900 000 Euro standen für die Instandsetzung zur Verfügung. Damit ist jedoch erst der Anfang der BBS-Sanierung gemacht. Die weitere Instandsetzung der Standorte Deekenstraße und St.-Peter-Straße würde laut Kreisverwaltung zehn Millionen Euro kosten. Was davon realisiert wird, müssen die Haushaltsberatungen zeigen.

Wenn es nach dem Willen der Kreisverwaltung geht, könnte im nächsten Jahr die restliche Bausubstanz der Metallwerkstätten für 1,6 Millionen Euro saniert werden. Danach soll das Hauptgebäude A mit Verwaltung in Angriff genommen werden. Dafür sind vier Millionen Euro veranschlagt.

Auch die Holzwerkstätten an der Deekenstraße sowie der Zwischentrakt am Standort an der St.-Peter-Straße sind sanierungsbedürftig. Würden alle Pläne umgesetzt, zögen sich die Arbeiten bis mindestens 2020 hin.