Petersfehn/Specken/Westerstede - Anekdoten aus der Schulzeit, die besten Streiche, Erinnerungen an schöne und weniger schöne Stunden – all das gehört beim Klassentreffen dazu. Und 50 Jahre nach der Schulzeit hat man sich selbstverständlich auch sonst allerhand zu erzählen.
Volksschule Petersfehn
Zu Ostern 1965 wurden sie aus der Schule entlassen, und nach 50 Jahren fanden es die ehemaligen Schüler der Volksschule Petersfehn an der Zeit, sich einmal wieder zu treffen und dabei alte Erinnerungen auszutauschen. So machten sich Renate Ginsky und Günter Tirschler ans Werk, die Adressen der ehemaligen Mitstreiter ausfindig zu machen – und vereinbarten ein Treffen in der Petersfehner Gaststätte „Akropolis“. 14 frühere Schülerinnen und Schüler waren bei dem geselligen Beisammensein dabei.
Eingeschult worden waren sie im April 1956 in der Petersfehner Volksschule, die Klassenlehrer waren Katharina Baltzer und Berthold Schulze, die mittlerweile beide verstorben sind. Im Jahre 1962 füllten weitere neun Kinder aus Petersfehn II die 7. und 8. Klassen. Es war der erste Jahrgang, bei dem das 9. Schuljahr eingeführt wurde. Für dieses Entlassungsjahr mussten sie allerdings an die Volksschule in Ofen wechseln. Bis auf eine frühere Schülerin, die nach Duisburg verzogen ist, blieben alle in und um Petersfehn wohnen. Es gab viel zu erzählen und viele Schülerstreiche ernteten noch einmal Lachen. Beschlossen wurde, das nächste Klassentreffen nach fünf Jahren im Jahre 2020 auszurichten.
Hössenschule Exakt 50 Jahre nach der Schulentlassung im Jahre 1965 aus der Westerstede Hössen-Schule organisierte Heidi Müller gemeinsam mit Christa Janßen-Kruse und Renate Süßmuth ein Klassentreffen für die ehemaligen Pennäler. An dem Treffen im „Junker von der Spekken“ nahmen 25 ehemalige Schülerinnen und Schüler teil. Getroffen wurde sich am frühen Nachmittag zu Kaffee und Kuchen. Gemütlich wurde es danach auf der „Rhododendron-Tour“ mit der Bahn „Molly“. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurden Erinnerungen ausgetauscht. „Einige der früheren Schüler sahen sich nach 50 Jahre erstmals wieder“, so Heidi Müller. Die meisten der Ehemaligen wohnten noch im Ammerland und in der näheren Umgebung. Eine frühere Schülerin war aus Hannover angereist. Eine nach Kanada verzogene ehemalige Mitstreiterin wäre gerne gekommen, hatte aber kurz vor dem Treffen einen Unfall und konnte deshalb nicht kommen. Gerne hätte auch Klassenlehrer Josef Werner an dem Treffen teilgenommen, doch die Gesundheit ließ es nicht zu. Er richtete die besten Grüße aus. Das letzte Treffen zuvor hatte 2001 stattgefunden. Das nächste soll nicht mehr so lange auf sich warten lassen, versicherte Heidi Müller.
