WIEFELSTEDE - Die Einrichtung eines neuen Chemieraumes in der Haupt-und Realschule Wiefelstede erst in das Investitionsprogramm 2014 aufzunehmen, bedeute drei weitere Jahre defizitärer Unterricht, machte Sylvia Bäcker (UWG) in der jüngsten Ratssitzung deutlich, warum sich die „Unabhängigen“ bei der Abstimmung über diese „Verschiebung“ enthielten. Da werde über die Einführung einer Oberschule diskutiert, da ginge es in der Diskussion auch um einen gymnasialen Zweig in Wiefelstede und der naturwissenschaftliche Unterricht entspreche gleichzeitig kaum modernen Anforderungen, monierte Sylvia Bäcker, die sich denn auch für eine zeitnahe Neueinrichtung des Chemieraumes stark machte. Bäcker erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass der Antrag auf diese Maßnahme bereits seit 2009 vorliege.
Der Gemeinderat beschloss dennoch, die Neueinrichtung eines Chemieraumes in das Investitionsprogramm 2014 aufzunehmen. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, die Gesamtkosten der Maßnahme zu ermitteln.
