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Abitur Prüfungsstress im Doppelpack

WILDESHAUSEN - Die Raumsituation ist so gut wie gelöst. „Zum Glück steht uns der neue Musiktrakt zur Verfügung“, atmet Dr. Martin Pfahl, Oberstufenkoordinator am Gymnasium Wildeshausen, mit Blick auf die anstehenden Abitur-Prüfungen auf. In dem neuen Gebäude werden die Mobilbauwände beiseite geschoben. Große Gruppen sollen hier ihre Abi-Prüfungen schreiben. Erstmals in der Geschichte der Schule treten zwei Jahrgänge zum so genannten Doppel-Abitur an. Prüfungsstress nicht nur für die Schüler, sondern auch Vorbereitungsstress für die Lehrer.

Am 17. März werden knapp 200 Schüler, etwa die Hälfte im 12. und im 13. Jahrgang, erfahren, ob sie zum Abi zugelassen sind. Das erste schriftliche Abitur im Fach Deutsch folgt am Sonnabend, 26. März. Allein in Deutsch, Mathematik und Englisch werden die Gruppen rund 100 Schüler umfassen, berichtet Schulleiter Ralf Schirakowski.

800 Prüfungsakten

Für die schriftlichen Prüfungen nutzt Pfahl den kompletten Biologie- und den Musiktrakt. Auch drei Sonnabende werden genutzt. „Das war in den Vorjahren kaum anders“, meint Schirakowski. Sämtliche Kommissionen sind mit Prüfer und Koreferent besetzt. Schirakowski: „Das können wir aus Bordmitteln leisten.“ Die Belastung des Kollegiums sei immens. „Manche Kollegen haben innerhalb von zwei Tagen 16 Prüfungen“, weiß Pfahl. Für die mündlichen Prüfungen sind drei Tage, vom 11. bis 13. Mai, eingeplant. Das 1. Obergeschoss hat er für die Gruppen bereits reserviert. Guter Brauch sei es, dass der nachfolgende Jahrgang die Abiturienten während der Prüfungsphase mit Getränken und Obst versorgt.

Zusatzschichten musste auch das Sekretariat einlegen: Für die schriftlichen Prüfungen liegen je Schüler vier Prüfungsakten – also insgesamt 800 Stück – parat.

Feier in der Sporthalle

„Wir wollen, dass alle gut durchkommen“, so Schirakowski, der in seiner Funktion als Schulleiter die Abiturienten vor den Prüfungen Glück wünschen will. Ob letztlich die G 8-Abiturienten, also der 12. Jahrgang, oder die G 9er besser sind, vermag er nicht zu sagen. „Im Schulalltag sind nach außen keine Unterschiede erkennbar.“ Eines ist klar: Für beide Jahrgänge steht am 21. März, Frühlingsanfang, der letzte „normale“ Schultag an. Es folgen die schriftlichen Prüfungen und nach Ostern die mündlichen. Die Entlassung des „Doppel-Jahrgangs“ steht am Freitag, 24. Juni, in der Turnhalle an. „Und es gibt wie immer eine würdige Feier“, verspricht der Schulleiter.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent
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