WILDESHAUSEN - Viele Kinder, große Sombreros und eine mexikanische Flagge: Auf dem Wildeshauser Marktplatz herrschte am Donnerstag buntes Treiben. 20 Schüler der Deutschen Alexander-von-Humboldt-Schulen in Mexico-Stadt, Puebla und Guadalajara sind seit dem 13. Juli in Deutschland und leben dort bei Gastfamilien. Acht davon sind in Wildeshausen, Colnrade, Hölingen und Harpstedt untergebracht. Am 16. August fliegen die Kinder zurück nach Mexiko.
Organisiert wurde der Austausch von Bruni Ponzelar Hüls, die seit 45 Jahren in Mexiko lebt. 1968 rief die gebürtige Deutsche den Austausch ins Leben. Sie selber hat 24 Jahre in Mexiko Sport an einer Deutschen Schule unterrichtet. Jetzt hat sie eine Jugendherberge, in der sie auch Gruppen aus Deutschland betreut.
In den vergangenen Wochen haben die Kinder in Deutschland viel erlebt. Ziel war es, „den Schülern den deutschen Alltag erleben zu lassen“, so Bruni Ponzelar Hüls. „Aber auch die Sprachkenntnisse sollten sie verbessern.“
Unter anderem standen Ausflüge in die Niederlande und nach Meppen auf dem Programm. Den Kindern hat es gefallen. „Ich fand es ganz toll hier“, so der zwölfjährige Piero Arienzo.
„Die Begegnungen sollen dazu beitragen, Brücken zwischen Ländern und Kulturen zu schlagen“, sagt Bruni Ponzelar Hüls. Das soll auch im nächstem Jahr wieder der Fall sein. Zwischen dem 20. und 25. Juli wird erneut ein Besuch stattfinden.
