WILDESHAUSEN - Der Mix ist überaus bunt: Um die Historie, die örtliche Wirtschaft und natürlich die Sehenswürdigkeiten der Wittekindstadt geht es bei einer neuen Innenstadtrallye. Erarbeitet haben die drei Seiten, mit denen sich viel über die Kreisstadt erfahren lässt, die vier Schüler der Wahlpflichtarbeitsgemeinschaft des Berufsvorbereitungsjahrs Holztechnik an den Berufsbildenden Schulen Wildeshausen und ihr Lehrer Oliver Franz. Vom Schülerquartett kommt keiner aus Wildeshausen, aber besonders der Neerstedter Robin und der Colnrader Daniel kennen sich gut aus. „Das ist meine zweite Heimat“, so Daniel. Die weiteren Gruppenmitglieder, Torben und Christian, kommen aus Wardenburg.
Für die Innenstadtrallye haben es die Schüler und ihr Lehrer nicht nur beim Entwerfen des Fragebogens belassen. Vielmehr fordern sie alle Klassen der weiterführenden Schulen der Stadt zum Mitmachen auf. „Die ersten fünf Klassen der BBS sind heute schon unterwegs“, berichtete Pädagoge Franz erfreut am Dienstag. Mitmachen lohnt, denn neben dem Kennenlernen der Stadt haben die Schüler durch Kontakte und „Klinkenputzen“ auch eine ganze Reihe an Preisen zusammenbekommen. Das reicht vom Essensgutschein bis zum freien Eintritt in die Fun Factory.
Der Fragebogen ist direkt per E-Mail an alle Lehrkräfte der BBS gegangen. Zudem hat Franz jeder Schule die Innenstadtrallye zukommen lassen. Hier hofft er auf die Verteilung innerhalb der Kollegien, damit möglichst viele Klassen teilnehmen können. Der Zeitraum dafür ist begrenzt: Bis 13. Juni können die Klassen die Innenstadt per Fragebogen erkunden und maximal 70 Punkte sammeln. Bis zum 16. Juni sind die Antwortbögen in den Briefkasten der BBS zu werfen. Am 17. und 24. Juni erfolgt die Auswertung in den Doppelstunden der Wahlpflichtarbeitsgemeinschaft. Am 1. Juli werden die Schüler dann die Verteilung der Preise vornehmen.
Die intensive Arbeit an dem Projekt seit Februar hat den allesamt 17-jährigen Jugendlichen Spaß bereitet und sie zugleich motiviert, diese Aufgabe anzupacken und zu lösen. Ganz so einfach sei der Fragebogen nicht geworden, meinte denn auch Daniel: „Ich schätze, da werden viele nicht alle Aufgaben lösen können.“ Dazu ein Tipp von den Rätselmachern: Im Stadthaus fragen, Passanten ansprechen, in der Bücherei nachschauen und das Internet auswerten.
