WILDESHAUSEN - Für die FDP-Bundestagsabgeordnete Cornelia Pieper spielt Bildung eine herausragende Rolle. Erzieher und Lehrer sind ihrer Meinung nach „die wichtigsten Berufe“. Zusammen mit ihrer Fraktionskollegin Angelika Brunkhorst aus Harpstedt besuchte sie am Montag die Wildeshauser Privatschule „Gut Spascher Sand“.
Bei dem Besuch klärte Schulleiter Berthold Seidel die beiden Abgeordneten über das reformpädagogische Konzept der Schule auf. Genau an diesem Tag erhielt die Schule zudem die offizielle Genehmigung zur Bildung einer Integrierten Gesamtschule (IGS). Ein weiterer Ausbau der Schule steht damit bevor. „Unsere Schüler haben vielfältige Bildungschancen“, meinte Seidel. Die lange Verweildauer der Schüler in Spasche von der Krippe bis zum Abitur würde neue Möglichkeiten eröffnen. Cornelia Pieper zeigte sich überzeugt vom Konzept der Schule. „Andere Schulen müssen nachziehen“, erklärte sie.
Der Besuch der beiden Politikerinnen fand auf Grundlage eines Positionspapiers der FDP-Bundestagsfraktion vom Mai dieses Jahres statt. Darin fordert die Partei einen Ausbau der Schulen in privater Trägerschaft, die „unabdingbarer Bestandteil des Schulwesens“ seien.
