WILDESHAUSEN - Im Gymnasium Wildeshausen brummt es in dieser Woche gewaltig: Die 1200 Schüler sind eingebunden in eine gigantische Projektwoche zum Thema „Schule in Bewegung“, so dass im Schulgebäude betriebsame Hektik herrscht. Wie die fleißigen Bienen schwirren die Jugendlichen durch das Haus: Sie sammeln Informationen, helfen und unterstützten sich gegenseitig, beschaffen Material für ihre Arbeiten und tauschen sich mit Lehrern und Eltern aus.
Knapp 60 verschiedene Projekte laufen parallel in der Schule ab: Ein Organisationsaufwand, der nur dank der guten Zusammenarbeit vieler zu bewältigen sei, so Horst Strömer, einer der verantwortlichen Lehrer. Die Schüler beschäftigen sich mit musischen Themen, Bereichen aus Politik, Geschichte und Gesellschaft, Naturwissenschaften, Gesundheit und Ernährung sowie Sport. Die Projektleitung liegt bei Lehrern, Eltern und sogar bei den Schülern selbst. Horst Strömer beschäftigt sich mit seiner Gruppe beispielsweise mit der Faustball-WM in Wildeshausen, die unmittelbar vor der Tür steht. Zur Ausstellung im Kreishaus konnten die Schüler nicht mehr gehen – die war schon abgebaut. Jetzt sind die Jungen und Mädchen damit beschäftigt, eine eigene Ausstellung für den Präsentationstag am Sonnabend zusammen zu stellen.
Ein „Bautrupp“ streift über das Gelände und führt Ausbesserungsarbeiten und Schönheitsreparaturen durch: Wände werden frisch gestrichen, weitere Holzbänke für das Außengelände gebaut. Auch die Aufbauarbeiten für den Präsentationstag liegen in den Händen des Bautrupps. Um „Bewegte Kunst“ hingegen geht es in der Gruppe der 12-jährigen Vienna und der 13-jährigen Vanessa: Aus Zeitungspapier kleben die Mädchen Figuren zusammen, die später eine bestimmte Bewegung andeuten sollen. Werner Backhus leitet die Fahrradwerkstatt im Keller: Der Großvater von Marco Backhus zeigt den Kindern, wie sie ihre Räder in Schuss halten können.
Arbeiten werden am Sonnabend gezeigt
Tausende
