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„nahtour“ Des Rotary Clubs Wildeshausen Von Bäumen, Bienen und Bibelgarten

Wildeshausen/Dötlingen - Von Bäumen und ihren Geschichten erfuhren die zahlreich erschienenen Interessierten am Sonntag im Arboretum, dem Baumlehrpfad am Wildeshauser Südring. Denn hier startete sie: die erste „Nahtour“, initiiert vom Rotary-Club Wildeshausen.

„Wir wollten etwas Bleibendes schaffen“, erklärte Dr. Volker Kuhlmann den Teilnehmern. Er war 1987 der Gründungspräsident des Rotary-Clubs Wildeshausen und Begründer des Arboretums.

Der Baumlehrpfad, der seit 1999 besteht, solle interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl von Bäumen zeigen und sie begeistern. „Es ist unglaublich, was ein Baum für uns schafft“, sagte Kuhlmann. Der Sauerstoff, den beispielsweise eine etwa 20 Meter hohe Blutbuche an einem Tag produziert, reiche für zehn Menschen.

Auch einen „Naschgartenpfad“ habe er angelegt: An den verschiedenen Beerensträuchern könne den Kindern nahe gebracht werden, „was man alles pflanzen könnte und was früher im Garten wuchs.“

Bezug zu Orten herstellen

Gespannt, was noch kommt, waren Petra Sechting und Rolf Hilchner nach der zweiten Station am Bibelgarten. „Es ist schön, es von jemandem zu hören, der es mit aufgebaut hat“, sagte Petra Sechting. Für die beiden, die die Stationen mit dem Rad abklapperten, war die Nahtour eine schöne Gelegenheit, Wildeshausen besser kennenzulernen. „Wir wohnen erst fünf Jahre hier“, sagte Sechting. So bekämen sie einen ganz anderen Bezug zu den Orten, als wenn sie diese alleine besuchten.

In Dötlingen lernten Interessierte bei „Bienen-Azubi“ Christian Wolf, eigentlich Erster Landrat, etwas über die Insekten. Wolf, der erst seit Juni vergangenen Jahres Bienen hat, lernt selbst jeden Tag aufs Neue dazu. „Man achtet ganz anders auf die Lebensbedürfnisse der Bienen und auch anderer Insekten“, sagte er.

Das vielfältige Angebot schätzten Karin und Stefan von Elbwart. Die Wildeshauser kannten zwar bereits die Stationen, hofften aber darauf, ein Paar Punkte nähergebracht zu bekommen. „Die Aktion ist unterstützenswert“, meinte Karin von Elbwart.

Anders verhielt es sich bei Annette von Kowalkowski und Natalie Hernandez. Die beiden Freundinnen, die die etwa 20 Kilometer lange Strecke zu Fuß zurücklegten, wohnen in Oldenburg und kannten zuvor keinen der Orte. „Alle geben sich sehr viel Mühe“, waren sie vom Engagement der Veranstalter angetan.

Zufrieden zeigte sich auch Ralf Siemer vom Fischereiverein Wildeshausen an seiner Station. „So etwas steht und fällt mit dem Interesse der Leute“, sagte er. Die Teilnehmer seien sehr aufmerksam und stellten viele Fragen. „So macht es Spaß“, freute er sich.

Die erste „Nahtour“ entstand aus einer Idee des Rotary-Club-Präsidenten Jens Schachtschneider. An zehn Stationen in Wildeshausen und Dötlingen konnten die Teilnehmer Wissenswertes aus der Gegend erfahren.

Jana Budde
Jana Budde Redaktion Wildeshausen
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