WILDESHAUSEN - Wo sonst Waldohreulen in ruhigeren Zeiten ihr Domizil haben, drängten sich am Sonnabend Eltern, Großeltern und Verwandte von 59 Abc-Schützen. Zur Einschulungsfeier hatte die Holbeinschule in den Innenhof der Wildeshauser Grundschule eingeladen. Ähnlich sah es in den anderen drei Grundschulen in Wildeshausen aus: In der kath. St. Peter-Schule meisterten 42 Mädchen und Jungen den ersten Schultag, 86 waren es in der Wallschule und 29 in der Privatschule Spascher Sand.
Heike Röhl, Schulleiterin der Holbeinschule, führte in das Abenteuer Lernen und damit in den ersten Schultag ein. Umrahmt von einem kleinen Programm der Klassen 4a und 4b unter anderem mit einem englischsprachigen Theaterstück sollte den Erstklässlern das Gemeinschaftserlebnis Schule näher gebracht und vor allem die Aufregung genommen werden. Nach dem Vorstellen des Lehrerkollegiums übernahmen die Lehrerinnen Angelika Wildbredt (1a), Josefa Meerpohl-Strömer (1b) und Gwendolyn Wingenfeld (1c) den weiteren Verlauf in den jeweiligen Klassenräumen.
Die Schulleiterin drückte daneben ihre Freude aus, dass die Inselklasse mit sieben Kindern, die einen Förderbedarf im sozial-emotionalen Bereich haben, bereits im zweiten Jahr an der Holbeinschule existiere.
In der St. Peter-Schule begrüßte Schulleiterin Brigitte Schmidt die Erstklässler vorm Haupteingang. Dank trockenen Wetters konnte die Einschulung im Freien ihren Lauf nehmen. Auch hier zeigten Mitschüler und -schülerinnen der vierten Klassen, wie schön und abwechslungsreich Schule sein kann. Höhepunkte des bunten Programmes waren nicht nur Lieder und Gedichte, sondern auch ein musikalischer Beitrag. Voller Begeisterung stimmten die Grundschüler ein afrikanisches Trommellied an. Schulleiterin Schmidt verwies dabei auf die selbst gebastelten „Trommeln“: Sie waren aus einem bespannten Blumentopf hergestellt worden und sorgten für die Richtige „Percussion“. Im Anschluss übernahmen Nina Janssen und Anne Meurer als Klassenlehrerinnen die beiden Klassen.
Bevor die ABC-Schützen endlich ihre Schultüte in Empfang nehmen konnten, galt es der ersten Unterrichtsstunde zu folgen. Die Eltern tauschten sich der derweil bei Kaffee und Imbiss aus.
