Wildeshausen - Nachdem die Verantwortlichen viel Zeit in die Planung des neues Erasmus-Plus-Projekts „Leitaktion 2 – strategische Schulpartnerschaft“ der Europäischen Union investiert hatten, ist es nun an der Zeit, sich persönlich kennenzulernen. So sind am Dienstag die Lehrerkollegen aus Frankreich und Spanien in den Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen empfangen und von der stellvertretenden Schulleiterin Tanja Schlotmann sowie dem Internationalisierungsbeauftragten Hartmut Junker begrüßt worden. Neben Lehrern nehmen auch Schüler an dem Projekt teil.
Bei der ersten Zusammenkunft besprachen die Lehrer den Zeitplan und die für diesen Mittwoch angesetzte Fahrt nach Hamburg. Dort können die europäischen Kollegen neben dem Hamburger Hafen auch das Einwanderermuseum besuchen. Dies passt zu dem übergeordneten Titel des Projektes „Mobilität und Migration, was sind die Auswirkungen auf die europäischen Jugend?“.
Bei der fünftägigen Fortbildung erhalten die Gäste, darunter auch die Projektkoordinatorin Christine Guignardeau von der französischen Partnerschule Lycée St. Francois d’Assise in La Roche sur Yon sowie Manuel Sanchez Jimenez von der spanischen Partnerschule IES Miguel de Cervantes de Murcia Einblicke in den Unterricht des Beruflichen Gymnasiums. Sie schauen in den Spanisch- und Englischstunden den Lehrern über die Schulter, um die Art und Weise mit ihrem eigenen Unterricht zu vergleichen.
Die Teilnehmer des Erasmus-Plus-Projekts werden sich bis 2020 mit dem Thema der Migration auseinandersetzen und die Ergebnisse bei einem Abschlusstreffen in Frankreich vorstellen.
