WILDESHAUSEN - Helga Henkel aus Kirchhatten betreut seit fast 18 Jahren Kinder unter drei Jahren als so genannte Kinderfrau. So schnell macht ihr keiner etwas vor. Bei dem Lehrgang „Qualifizierung in der Kindertagespflege“ hat sie aber nach eigenen Angaben viel dazu gelernt – vor allem, was die rechtlichen Grundlagen ihrer Tätigkeit angeht. Gemeinsam mit neun weiteren Teilnehmerinnen konnte Henkel am Donnerstag den erfolgreichen Kursabschluss feiern.
Unter der Leitung von Daniela Vorwerk nahmen Susanne De Bellis (Kirchhatten), Nadja Blem, Anja Dittmann, Tanja Feistermann, Inge Grundmann, Ivonne Segelke-Vogt, Anna Vellguth (alle Wildeshausen), Dana Gertz (Dötlingen), Anita Tschentscher-Bled (Klein Köhren) und Henkel an der Fortbildung in den Räumen der Volkshochschule Wildeshausen teil. Von November 2007 bis Februar 2009 standen 160 Unterrichtsstunden, oft auch sonnabends, an. VHS-Leiter Hinrich Ricklefs gratulierte zur erfolgreich bestandenen Prüfung und überreichte die Zertifikate des Bundesverbands für Kindertagespflege. Zu den ersten Gratulanten gehörten Kreisrat Robert Wittkowski, Iris de Bruyn-Jahn und Claudia Zuchgan vom Familien- und Kinderservicebüro im Kreishaus, die Gleichstellungbeauftragten Ina-Maja Lemke-Hadick (Landkreis), Elke Brunotte (Dötlingen) und Martina Wöbse (Harpstedt) sowie VHS-Mitarbeiterin Karin Köpke. Die Fortbildung wurde unterstützt vom Familien- und Kinderservicebüro sowie den
Gleichstellungsbeauftragten. Jugendamtsleiter Wittkowski wies darauf hin, dass die Tagesmütter mit dazu beitrügen, den künftigen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für die unter Dreijährigen zu erfüllen. Mittlerweile gebe es 160 Tagespflegestellen im Kreis. Ricklefs zeigte sich überzeugt: „Kinder, die zu Ihnen kommen, haben eine wirkliche Supernanny.“
