WILDESHAUSEN - Zum Abschluss der Kanuschulung vom Wassersportverein Wildeshausen (WSW) für Erwachsene und Familien haben 15 Teilnehmer das umgestaltete Pestruper Wehr mit dem Boot erkundet.
„Das war richtig klasse“, sagte Merle Kloster hinterher. Die jüngste Teilnehmerin, die zehn Tage zuvor ihren neunten Geburtstag feierte, nahm mit ihrem Vater an dem zweitägigen Kurs teil.
Sehr vielseitig war das Angebot, das sich die WSW-Verantwortlichen Marion Himmel (Fachübungsleiterin) und Bernward Brauner (Boots - und Wanderwart) für die Anfänger überlegt hatten.
Im theoretischen Teil erklärte Marion Himmel etwa, dass „das Kajak die geschlossene Form des Kanus mit Doppelpaddel und der Kanadier die offene Variante mit Stechpaddel ist“.
Dann wurden die Teilnehmer langsam an die Boote im Wasser herangeführt. Grundtechniken wie Geradeausfahren, Richtungsänderung, Slalom und Rückwärtsfahren standen auf dem Programm, das mit spielerischen Mitteln umgesetzt wurde. Am Ende des ersten Tages demonstrierten die WSW-Organisatoren verschiedene Kenterübungen, die ein paar Teilnehmer aber lieber vom Ufer aus beobachteten.
Am zweiten Tag der Schulung ging es nach einem kurzen theoretischen Rückblick „endlich richtig auf das Wasser“. In Kajaks und Kanadiern paddelte die Gruppe zum vier Kilometer entfernten und im Juni dieses Jahres umgebauten Pestruper Wehr.
„Das ehemalige Wehr ist nun nicht nur für Fische sondern auch für Boote durchgängig“, hob Bernward Brauner die wichtigste Änderung hervor. Nach einem Picknick am Wehr fuhren die begeisterten Neukanuten auf der Hunte wieder zurück, um das Schulungswochenende dann gemütlich ausklingen zu lassen.
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