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Freizeit Spaß im Bad bis Ende Oktober

WILDESHAUSEN - „Dürfen wir endlich ins Bad?“, bettelten die Grundschüler ihre Lehrerin Heike Stahl an. Die Pädagogin konnte die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b der St.-Peter-Schule kaum bremsen. Bei Sonnenschein, 19 Grad Außentemperatur und 23 Grad Wassertemperatur herrschten im Wildeshauser Freibad optimale Bedingungen. Unter den vielen Schwimmern am Freitagvormittag war auch Bürgermeister Dr. Kian Shahidi.

„Wir sind wohl deutschlandweit das einzige Freibad, das bis zum November geöffnet hat“, warb der Bürgermeister für das Freizeitvergnügen. Mit seinem 50-Meter-Becken besitze das Bad im Krandel ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. „Die Aufforderungen, das Bad zu schließen, kann ich nicht verstehen“, so Shahidi unter Verweis auf den „verspäteten Sommer“. Auch am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, sei das Freibad (wie berichtet) geöffnet.

Die Mehrkosten konnte der Bürgermeister nur schwer beziffern: Je nach Witterung verbrauche das Freibad 700 Kubikmeter Gas pro Tag. Das entspreche Kosten von bis zu 240 Euro pro Tag. „Dazu kommen täglich rund 150 Euro an Stromkosten“, so Shahidi. Die Personalkosten wären ohnehin angefallen, wenn die Hallensaison begonnen hätte, ergänzte Hans Ufferfilge, Leiter des Fachbereichs Bildung, Sport, Kultur und Wirtschaft. Das Nichtschwimmerbecken werde nicht mehr geheizt. „Wir zeigen, dass wir flexibel sind“, verwies Shahidi auf die zahlreichen Nachfragen von Schulen sowie von Schwimmverein und DLRG. Zufrieden mit der verlängerten Öffnung zeigte sich auch Andreas Grüter (32), stellvertretender technischer Leiter des DLRG-Ortsvereins Wildeshausen. „Nun brauchen wir vorerst nicht nach Bremen auszuweichen“, sagte er der

NWZ

 .

„Falls es nicht friert oder schneit“ (Ufferfilge) werde das Bad bis Ende Oktober geöffnet sein. Anschließend würden die Mitarbeiter Vorbereitungen für die neue Saison treffen, so der Fachbereichsleiter. Shahidi ergänzte: „Wir wollen das Kurbadteam bei den Planungen für das neue Bad mitnehmen.“ Noch im Oktober werde das Architektenbüro die Pläne für das neue Hallenbad dem Arbeitskreis Kurbad präsentieren.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent
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