WILDESHAUSEN - Wegen unterschiedlicher Vorzüge und Mängel fiel die Wahl nicht leicht. Vier Vorschläge überzeugten die Jury.

von anja rohde

WILDESHAUSEN - Es gab gleich vier Erstplatzierte beim Wettbewerb, den das Wildeshauser Gymnasium intern ausgerufen hatte. Zwölf Vorschläge waren von den Schülern eingereicht worden, die sich mit der Neugestaltung des Schulhofs beschäftigt hatten. Zu den Gewinnern des Preisgeldes von jeweils 40 Euro und einer Urkunde zählen Sonja Kläner und Johanna Osterloh (Jahrgangsstufe 11), Sabrina Milke und Ines Kasanowski (Jahrgangsstufe 11), Kerstin Biener und Jana Albus (Jahrgangsstufe 11) sowie Berit Meins, Isabelle Tenkhoff, Annika Becker und Vera Schröder (Jahrgangsstufe 9). Eine Jury aus Eltern, Vertretern des Fördervereins, Schülern und Lehrern entschied sich für die Pläne und Modelle der Teams. Die Beiträge präsentieren Ideen für Spielgeräte und deren Verteilung auf dem Schulhof und machen Finanzierungsvorschläge.

Nach den durch die Schulstrukturreform nötig gewordenen Umbaumaßnahmen mache es nun Sinn, die Neugestaltung des Schulhofs in Angriff zu nehmen, sagte Ralf Schirakowski, Schulleiter des Gymnasiums. Durch die Abschaffung der Orientierungsstufen drückten nun Fünft- und Sechstklässler die Schulbank des Gymnasiums, die auch in den Pausen beschäftigt sein wollten und einen „größeren Bewegungsdrang hätten“, sagte der Schulleiter. Zudem hielten sich zukünftig durch die Erhöhung der Stundenzahlen in der Sekundarstufe I zunehmend mehr Schüler über den Vormittag hinaus im Schulgebäude auf, so Schirakowski weiter. Gelegenheiten zur Regeneration müssten angeboten werden.

Als nächstes sollen die prämierten Vorschläge umgesetzt werden. Auch bei der Finanzierung sei Kreativität gefragt. Sponsorenläufe wären eine Möglichkeit. „Wir zählen auch auf die Schulträger“, sagte Schirakowski.