WILDESHAUSEN - Das Gildefest in Wildeshausen ist nicht mehr nur über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, sondern auch über die Deutschlands. Dafür gesorgt hat jetzt der Comenius-Club der Realschule.
„Das Thema des letzten Projektes war Feste und Traditionen in Europa. Jedes Land sollte ein typisches Fest vorstellen. Da haben wir uns natürlich das Gildesfest ausgesucht“, erzählte Lehrerin Elke Persikowski am Mittwoch begeistert. Sie betreut das Comenius-Programm der Schule.
Vorgestellt wurde das Gildefest unter anderem in einem Buch, das vom Comenius-Club und den Partnerschulen selbst erstellt wurde. Die Texte sind auf Englisch verfasst. Vorgestellt wurde das Buch jetzt auf einer Ausstellung in der Realschule. Jede Partnerschule ist mit einer landesüblichen Tradition oder einem Fest dargestellt. Fünf Länder beteiligen sich zusammen mit der Wildeshauser Realschule an dem Projekt. So entstand die Ausstellung zusammen mit Schulen aus Ungarn, Frankreich, Italien und England. „Das Projekt lässt die Schüler und Lehrer einmal über die Grenzen der Schule hinaus blicken“, fand Schulleiter Steffen Akkermann. Besonders stolz war er auf das Engagement der mitwirkenden Lehrer. „Frau Persikowski ist unser europäischer Motor“, lobte er. Auch die Schüler hätten Begeisterung gezeigt. Immerhin hätten sie die Ausstellung in ihren Ferien aufgebaut.
„Ich finde das Comenius-Projekt total spannend“, berichtete Katharina Jüchter, Schülerin an der Realschule. „Ich war schon zweimal mit an unserer Partnerschule in Frankreich und einmal in Italien. Man kann viele neue Erfahrungen sammeln.“
Auf das Buch sind die Schüler sichtlich stolz. Besonders auf die Illustrationen. Die sind fast alle von Mitschülerin Hyun Ji Choi. „Für die Zeichnungen hat sie sogar einen Preis gewonnen“, erzählte Elke Persikowski.
Die Ausstellung kann ab sofort in der Mensa der Realschule bestaunt werden.
