Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Jubiläum Mehr Aussagekraft als Ziffer auf Zeugnis

WILDESHAUSEN - Die Prüfungsergebnisse werden zwar erst Anfang der übernächsten Woche bekannt gegeben. Doch Projektbetreuer und Prüfer Peter A. Kracke verriet bereits am Freitag, dass der Prüfungsausschuss „sehr angetan“ von der Arbeit der Schüler war. Ihr Projekt sei ein „Gradmesser für die Praxistauglichkeit und Ausbildungsplatzreife“. Die Aussagekraft sei größer als die Ziffer auf dem Zeugnis.

Zum Abschluss der Berufsfachschule „Kaufmännischer Assistent für Wirtschaftsinformatik“ haben Michelle Kanning, Philipp Husse, Christoph Muhle und Artur Renner im Rahmen ihrer fünftägigen Prüfungsarbeit eine Broschüre anlässlich des 75-jährigen Bestehens des DRK-Ortsvereins Wildeshausen/Dötlingen erstellt. „Ein vergleichbares Projekt hatten wir noch nicht“, so Kracke bei der Präsentation des 25 Seiten starken Heftes am Freitag. Ohne die akribische Vorarbeit der ehrenamtlichen Helfer des DRK, mit der Ortsvereinsvorsitzenden Margret Hentemann an der Spitze, hätte die Prüfung gar nicht stattfinden können. Alle Unterlagen lagen aber zeitgerecht vor, wie auch Koprüferin Roswitha Lehrerin für Fachpraxis, bestätigte.

Kooperation mit DRK-Haus

„Wir sind begeistert von dem Ergebnis“, sagte Hentemann. Die termingerechte Zusammenstellung der Unterlagen habe lediglich den Blutdruck leicht erhöht. Hentemann hatte Zeitungsberichte über die BBS-Übungsfirma Wittekind gelesen und über den Geschäftsführer Claus-D. Moltz den Kontakt zu den Berufsbildenden Schulen (BBS) gefunden. Aus einigen Ar­beitssitzungen sei dann „ein Riesenprojekt“ geworden sagte Hentemann, die sich auch bei Schulleiter Gerhard Albers für die Unterstützung bedankte. Sandra Scholz, Leiterin des DRK-Mehrgenerationenhauses in Wildeshausen, bot eine Kooperation mit anderen Fachbereichen wie Holz oder Metallbau an.

Feier am 14. August

Die Schüler haben in der Broschüre Grußworte zusammengetragen, eine Chronik und viele Erfahrungsberichte aus der 75-jährigen Geschichte des DRK. Zugleich erhielt der 25-seitige Jubiläumsband eine ansprechende Optik. „Das hat viel Spaß gemacht“, sagte Philipp Husse. „Das ist eine Arbeit, die wir vorzeigen können.“ Die Schülen würden sich mehr vergleichbare Projekt wünschen.

Das DRK-Jubiläumsheft wird in einer Auflage von 200 Stück gedruckt. „Natürlich erhält die BBS einige Exemplare“, so Hentemann. Sein 75-jähriges bestehen feiert der Ortsverband am Sonnabend, 14. August, von 11 bis 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus.

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

BALLSPORT IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden