WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/FJ - Das Wildeshauser Jugendzentrum Jott-Zett hatte am Weihnachtswochenende wenig Erfolg mit seinen Veranstaltungen gehabt. Die für Freitagabend angekündigte Schlafparty musste wegen zu geringen Interesses abgesagt werden. Das Treffen der „Senilos“ am Sonnabend lockte nur drei ehemalige Jott-Zett-Besucher und den langjährigen Mitarbeiter Gerrit Knocke an. „Ich habe schon mehr erwartet“, äußerte sich die Leiterin des Jott-Zett, Imke Schmidt, enttäuscht über die geringe Resonanz.

Bei Kaffee und Kuchen schwelgten die Ehemaligen dennoch in Erinnerungen. Nadine Erkelenz meinte: „Ich kenne noch den kompletten Rohbau hier. Ich bin damals mit Krücken aus dem Krankenhaus abgehauen und hab’ mitgestrichen.“ Damit bezog sie sich auf den Umzug des Jugendzentrums von der Kleinen Straße an die Wittekindstraße im Jahr 1995.

Imke Schmidt hatte Jugendlichen, die heute das Jott-Zett besuchen, einen Film über die Herrichtung der Räume in der alten Zigarrenfabrik gezeigt. „Für die war das unfassbar. Die nehmen das heute alles als gegeben hin“, gab die erfahrene Betreuerin einige Reaktionen der jungen Leute wieder.

Für Gerrit Knocke, der inzwischen im Ruhestand ist, bleibt die Zeit im Jott Zett ebenso unvergessen wie für die „Senilos“: „Man kommt rein und hat sofort viele Erinnerungen im Kopf“, sagte er.

So fiel die Äußerung „Das vergess’ ich nie“ mehr als einmal bei dem Treffen kurz vor den Weihnachtstagen.