WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/USU - Personelle Änderungen kündigen sich im Jugendzentrum der Stadt Wildeshausen an. Mitte des Jahres geht der langjährige JZ-Mitarbeiter Gerrit Knocke in Altersteilzeit und verlässt damit das Haus. Er ist als Handwerker im Erziehungsdienst im Jugendzentrum beschäftigt. Der Beirat der Nieberding-Stiftung, die seit September 2004 Trägerin des JZ ist, hat sich dafür ausgesprochen, nach dem Ausscheiden von Knocke die Stelle wieder zu besetzen. Gedacht wird an die Einstellung eines Diplom-Pädagogen, wiederum mit handwerklichen Fähigkeiten. Angesichts der sehr guten Ausstattung der Werkstatt im Jugendzentrum solle der handwerklich kreative Bereich als Schwerpunkt weiter ausgebaut werden, so Bürgermeister Duin.

Das JZ ist derzeit mit drei Kräften besetzt. Leiterin ist die Diplom-Pädagogin Imke Schmidt. Als Honorarkraft und zugleich Streetworker ist Sven Lütke tätig. Er arbeitet im Schnitt zwei Tage die Woche.

Laut Duin ist der Ausbau weiterer Tätigkeitsfelder vorgesehen. So soll der Wochenenddienst ausgebaut werden, so dass die Betreuung im Jugendzentrum intensiviert werden kann. Auch an zusätzliche Ferienfreizeiten und Wochenendfahrten ist gedacht.

Duins Fazit als Vorsitzenders des Präventionsrates: „Die Nieberding-Stiftung und der Rat der Stadt Wildeshausen haben gezeigt, dass die Präventionsarbeit in Wildeshausen ernst genommen wird und dass gerade die Betreuung von jungen Menschen durch intensive pädagogische Anleitung als wichtiger integrativer und präventiver Ansatz für die Zielsetzung der offenen Jugendarbeit in Wildeshausen anerkannt wird.“