Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Klassentreffen Großes Hallo bei der Wiedersehensfeier

pk

WILDESHAUSEN - Wilhelm Depken, Kinder-Schützenkönig der Gilde von 1954, sowie seine Ehrendamen und die Trägerinnen des Ehrenbogens des Königspaars von 1954, Ulla Frerichs, geb. Fritsche und Gunda Lüschen, geborene Ruge aus Oldenburg, freuten sich am Sonnabendmittag, auf dem Wildeshauser Marktplatz in der eigens vorgefahrenen Kutsche Platz nehmen zu dürfen. Gilde-Oberst Ernst Frost ließ es sich nicht nehmen, aus Anlass des Klassentreffens jeweils ein Überraschungsgeschenk zu überreichen. Danach ging es mit dem Landauer aus dem Jahr 1882, gezogen von zwei „Gelderländern“, durch die Innenstadt.

Das Hallo war groß beim Wiedersehen der ehemaligen Schüler der evangelischen Volksschule (Wallschule), Jahrgang 1948/1949 in Wildeshausen. Knapp 60 hatten ihr Kommen zugesagt. Die Ausrichtung oblag Werner Grotelüschen vom Festausschuss. „Ohne diese Attraktion mit Kutschfahrt und Begrüßung durch die Gilde würde dem Klassentreffen etwas fehlen“, erklärte Grotelüschen noch auf dem Marktplatz.

„Donnerbalken“

Auch diesmal fand der Abschluss des Klassentreffens im Restaurant Wolters in Wildeshausen statt. Thomas Trüper, Leiter der Hunteschule, führte aber zuvor während einer Besichtigung die damaligen Schüler durch die ehemalige evangelische Volksschule in Wildeshausen. Schnell kamen Erinnerungen an den klassischen „Donnerbalken“ auf und die schwarz geteerte Wand als „Pinkel-Winkel-Wand“. Ende der 40er/Anfang der 50er-Jahre waren die hygienischen Bedingungen der Toilettenanlagen in den Schulen keineswegs mit den heutigen zu vergleichen. Mit Schaudern erinnerte sich so mancher der ehemaligen Schüler an diese Zeit.

Mehr als 30 ehemalige Mitschüler leben nicht mehr. Eine Andacht für die Verstorbenen durch Pastor Matthias Selke in der Alexanderkirche erinnerte an diese Schüler. Küster Wolfgang Jöllenbeck begleitete die Ehemaligen außerdem bei einer Besichtigung durch die Kirche. Dazu gehörten auch Vorträge über die Entstehung der Schulen aller Konfessionen im Spätmittelalter und über religiös-kirchliche Bruderschaften zur weltlichen Gilde.

Anreise aus Heidelberg

Bei Wolters angekommen, freute sich Werner Grotelüschen über die gute Resonanz auf die Einladung zur Wiedersehensfeier. Eine weite Anreise hatte die Mitschülerin Renate Rack, geb. Frerichs. Sie kam eigens aus Heidelberg nach Wildeshausen. Als Dank erhielt sie einen Blumenstrauß vom Festausschuss überreicht.

Im Lauf des Wiedersehens entspann sich dann das Wiederkennen im Frage- und Antwortspiel: Wie war noch der Name? Woher kennen wir uns?, hörte man immer wieder während der kurzweiligen Stunden.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

BALLSPORT IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden