WILDESHAUSEN - Zum ersten Mal hat der Projektchor des Gymnasiums Wildeshausen kürzlich auch unter „realen” Bedingungen in der Alexanderkirche geprobt. „In der Kirche ist die Akustik ganz anders als im Musikraum der Schule. Aber wenn man unter schlechteren Bedingungen probt, erlebt man nachher keine bösen Überraschungen“, erklärte Chorleiter Walter Bialek.

Langsam wird es spannend für die 75 Lehrer, Schüler, Eltern und Interessierte, die den Projektchor des Gymnasiums bilden. Für nur zwei Konzerte am Mittwoch 17. Dezember, sowie am Donnerstag, 18. Dezember, haben sich die Hobbysänger aus Schüler-, Lehrer- und Elternschaft in diesem Jahr zusammengefunden und fleißig geprobt. Sie knüpfen damit an die Erfolgsgeschichte der Liederabende aus den Vorjahren an. Und Bialek ist sicher, dass der Chor gut vorbereitet ist auf die Auftritte.

„Die Motivation ist extrem hoch“, freut sich der Musiklehrer und Chorleiter über eine rege Beteiligung bei den Proben. Es sei immer schwieriger, Interessierte längerfristig zu binden. Daher sei die Arbeit als Projektchor eine gute Alternative. Viele Teilnehmer haben schon bei der Premiere des Projektes im vergangenen Jahr mitgesungen. „Es gibt aber auch ein paar neue Gesichter“, so Bialek. Sogar ganze Familien kommen und singen gemeinsam mit.

Unterstützung bekommen die Sänger von der Streicherklasse des Gymnasiums unter der Leitung von Heidi Bovensmann. „Zwei Stücke werden Streicherklasse und Chor gemeinsam und ein Stück wird von Chor, Streicherklasse und Orgel vorgetragen“, macht der Chorleiter Lust auf ein abwechslungsreiches Programm, das eine Mischung aus sakralen und weltlichen, deutschen und englischen Titeln ist. Schulleiter Ralf Schirakowski wird einen Textbeitrag zu den beiden Konzerten beisteuern.

Das erste Konzert findet am Mittwoch, 17. Dezember, in der St.-Peter-Kirche statt. Eien Tag später, am 18. Dezember, folgt der Auftritt in der evangelischen Alexanderkirche. Beide Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.